Angeblicher Microsoftmitarbeiter erbeutet 15.000 Euro Landkreis Starnberg: Telefonbetrüger hackt sich in PC

Ein Betrüger gab sich am Telefon als Microsoftmitarbeiter aus und erbeutete so 15.000 Euro. (Symbolbild) Foto: Arno Burgi/dpa (Symbolfoto)

Ein Telefonbetrüger hat bei einem 45-Jährigen aus Gilching insgesamt mehr als 15.000 Euro erbeutet. Er hat sich als Microsoftmitarbeiter ausgegeben und sich so Zugriff auf den PC des Opfers geschafft. 

 

Gilching - Erneut war ein englischsprechender Betrüger, der sich als Microsoftmitarbeiter am Telefon ausgab, mit diesem Trick erfolgreich. So konnte er bei einem 45-jährigen Kaufmann aus Gilching innerhalb einer Woche mehr als 15.000 Euro erbeuten. Am Donnerstag, 28. November, rief der Betrüger von einer Nummer aus Großbritannien auf dem Festnetzanschluss des Gilchingers an.

Angeblicher Microsoftmitarbeiter hackt PC 

Der Anrufer gab sich laut Polizeibericht als Mitarbeiter der Fa. Microsoft aus und teilte dem Kaufmann mit, dass sein PC gehackt worden sei. Um dieses Problem zu beheben, müsse er Zugriff auf den PC bekommen. Dies ermöglichte der ahnungslose PC-Besitzer dem Anrufer. Dann schwärzte der Betrüger den Bildschirm.

Der Telefonbetrüger fand kurze Zeit später eine "Bedrohung" im Online Banking Programm und forderte sein Opfer auf sich im selbigen einzuloggen und den TAN Generator zu aktivieren. Kurze Zeit später wurde der Bildschirm wieder schwarz. Bis zum Mittwoch, 4. Dezember, wurden insgesamt 29 Überweisungen vom Konto des Gilchingers in Höhe von mehr als 15.300 Euro durchgeführt.

Keine Rücküberweisung möglich

Diese Überweisungen gingen allerdings alle auf Konten, welche sich bei Onlinebanken befinden, von denen zum jetzigen Zeitpunkt keine Rücküberweisungen mehr möglich sind.


Tipps der Polizei: 

  • Es gibt keine Anrufe von der Fa. Microsoft, die eigeninitiativ bezüglich eines angeblichen Hackerbefalls Anrufe tätigen.
  • Geben Sie nie Ihr Passwort oder TAN-Nummern an andere Personen weiter.
  • Aktivieren Sie niemals Ihren TAN-Generator, wenn Sie von einem Anrufer dazu aufgefordert werden.
  • Prüfen Sie regelmäßig ihre Kontoauszüge hinsichtlich getätigter Abbuchungen oder Überweisungen.

Lesen Sie hier: München - Telefonbetrüger geben sich als Polizisten aus

 

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