SEK-Einsatz an der Rosenheimer Straße Echt oder Fake? Mann mit Waffe hält Polizei in Atem

Emily Engels ist Rathaus-Reporterin der Abendzeitung.
, aktualisiert am 23.05.2020 - 10:05 Uhr
Die Polizei war am Freitagabend an der Rosenheimer Straße/Ecke Anzinger Straße mit einem Großaufgebot im Einsatz. Foto: Thomas Gaulke

Mit einem "waffenähnlichen Gegenstand" bedroht ein Mann zunächst den Mitarbeiter eines Geschäfts, später auch Passanten. Die Polizei stellt den Mann.

 

München - Die Polizei spricht von einer "akuten Bedrohungslage" und ist mit mindestens zehn Streifenwagen vor Ort, die Kreuzung Anzinger Straße/Ecke Rosenheimer Straße wird vorerst gesperrt.

Der Grund für den Großeinsatz am Freitagabend gegen 18.44 Uhr ist ein Mann, der von einem Mitarbeiter gebeten wurde, ein Geschäft in der Rosenheimer Straße zu verlassen.

Polizeieinsatz in der Rosenheimer Straße: Waffe echt oder Fake?

Die Gründe für den Rauswurf sind bis dato nicht bekannt, so die Polizei. Fest steht, dass es daraufhin zum Streit kam. Und dass der 26-jährige Mann dann noch einmal zurückkehrte – und dabei nach Angaben von Zeugen eine Waffe bei sich trug.

Die Polizei spricht am Freitagabend von einem "waffenähnlichen Gegenstand", ob es sich um tatsächlich um eine Schusswaffe gehandelt hat, war zunächst nicht bekannt."„Bei dem Schlagwort Waffe reagieren wir natürlich mit dem entsprechenden Aufgebot", erklärte ein Polizeisprecher am Abend.

Mit dieser Waffe – ob nun eine echte oder ein Fake – zielte der Mann danach noch aus dem Fenster seiner Wohnung auf die Straße. Die Polizei konnte den Waffenbesitzer in seiner Wohnung stellen. Der Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen.

 

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