An alter Stätte Hellas Kytaro: Münchens Party-Grieche ist zurück

Matthäus-Ex Liliana (li.) feiert mit illustrer Gesellschaft die Wiedereröffnung des Kytaros... Foto: BrauerPhotos

Münchens Party-Grieche Kytaro ist zurück: an alter Stelle unterhalb der Reitschule. An vier Abenden hintereinander wird Eröffnung gefeiert. Warum die Servietten aber künftig nicht mehr durch die Luft fliegen.

 

München - Alfred Biolek war Fan, Eckart Witzigmann liebte die Lammhaxn und die jungen Promi-Wilden tanzten auf den Tischen. Das Kytaro, der Szene- und Party-Grieche unterhalb von Café Reitschule, ist bis heute legendär.

Jetzt feiert die Gastro-Legende ihr Comeback: Das Kytaro eröffnet heute Abend wieder an seiner Münchner Ur-Adresse in der Königinstraße.

Chef Leonidas "Leo" Arachovitis zur AZ: "Kaum zu glauben, aber wahr: Wir sind zurück! Ein Patent auf Spaß gibt es zwar nicht, aber wir waren damals das erste Ess-Lokal, das Partys gefeiert hat." Nach dem Ende 2009 pendelte das Kytaro durch München (Prinzregentenstraße, Schrannenhalle, Ex-Nektar). Danach war vorerst Schluss.

Warum keine Servietten durchs Kytaro fliegen

Wie seine Eröffnung in Corona-Zeiten abläuft? "Wir werden vier Eröffnungsabende haben und natürlich alle Regeln einhalten." Fliegen noch die weißen Servietten um Mitternacht zu Sirtaki-Klängen durch den Raum?

"Nein. Es ist gerade nicht die Zeit für Partys, das ist unangemessen", sagt Leo Arachovitis. "Viele Kollegen müssen ihre Lokale schließen, sind finanziell am Ende. Das ist echt bitter. Ich bin froh, öffnen zu können. Ein gutes Essen mit geliebten Menschen ist momentan eh das Schönste."  

 

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