Am Set zu "Kill the Boss 2" war er der strenge Deutsche Christoph Waltz: "Ich hasse es, zu improvisieren"

Christoph Waltz bei der Premiere von "Kill the Boss 2" in Los Angeles Foto: Jordan Strauss/Invision/AP

Schauspieler Christoph Waltz ist bekannt für seine überzeugenden Charakterrollen. Bei der Arbeit hält er sich gerne ans Drehbuch - was bei seinem neuen Film "Kill the Boss 2" wohl gar nicht so einfach war, wie er im Interview verrät.

 

Christoph Waltz (58) ist kein Mann, der eine gute Party links liegen lässt. Die Einladung zur Fortsetzung des Kinohits "Kill the Boss" aus dem Jahre 2011 wollte der Oscar-Gewinner dann auch nicht ausschlagen. Im zweiten Teil spielt Waltz neben Jennifer Aniston und den Hauptdarstellern Kurt (Jason Sudeikis), Nick (Jason Bateman), Dale (Charlie Day) und Chris Pine (34, "Star Trek") einen sehr wohlhabenden Investor, der vorgibt, sich für eine Geschäftsidee zu interessieren.

Selbstredend hat Waltz aber nur eines im Sinn: Er zieht die drei ahnungslosen "Jungunternehmer" Nick, Dale und Kurt gnadenlos und ohne Rücksicht auf Verluste über den Tisch. Im Gespräch mit spot on news verriet der Oscar-Gewinner, dass ihm "die Rolle enorm viel Spaß gemacht hat, auch wenn es ungewohnt war". Er gehöre nämlich zu den Schauspielern, die sich gerne an das vorgegebene Manuskript halten. Und dass dieses "germanische Pflichtbewusstsein" bei "Kill the Boss 2" wohl "ein Fehler war".

Der begnadete Schauspieler fand sich häufig "in einer dunklen Ecke wieder" und schaute den talentierten Kollegen "beim Improvisieren zu. Und ich hasse es, zu improvisieren", so Waltz mit ernster Miene, aber doch einem leicht sarkastischen Unterton.

Der Charakterdarsteller galt unter seinen amerikanischen Kollegen am Set als "der strenge Deutsche, der niemals lacht". Ein Umstand, dem er sich hoffnungslos ausgesetzt sah. "Ich habe gar nicht erst versucht, mich dagegen zu wehren. Es wäre ohnehin zwecklos gewesen", so Waltz weiter.

 

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