Am Richard-Strauss-Brunnen Bist Du gelabelt? Modenschau gegen Echtpelz

Anti-Pelz-Protest hat in München Tradition - wie diese Kampagne von Peta zeigt. Foto: Ronald Zimmermann

Mit Totenköpfen und Kunstblut kämpft der Tierschutzverein Animals United am Samstag für die Rechte der Tiere und gegen Echtpelz in der Kleidungsindustrie.

Altstadt - Das 21. Jahrhundert hat längst begonnen, doch immer noch sterben jährlich Millionen Tiere für Pelzbesätze. Bommel, Krägen, Verbrämungen – für nur wenige Euro ist Echtpelz sogar in Ramschläden zu finden, ohne, dass Echtpelz im Etikett stehen muss.

Hierzu organisiert AnimalsUnited am Samstag, 08. Februar, im Rahmen der „Bist du gelabelt?“ - Kampagne eine große Anti-Pelz-Modenschau am Richard-Strauss-Brunnen in München. AnimalsUnited e.V. setzt sich seit Jahren gegen Pelz ein. Da für Pelzbesätze - etwa auf Mützen oder Krägen - keine Kennzeichnungspflicht besteht, macht die Münchner Tierschutzorganisation unter dem Slogan „Bist du gelabelt?“ mobil.

Das Ziel dabei: die Konsumenten sollen wachgerüttelt werden und sich fragen, ob sie selbst Pelz tragen, vielleicht ohne es zu wissen.“ Verschiedene Models werden am Samstag auf einem Laufsteg mit Pelzbesätzen bekleidet und mit Kunstblut oder Totenkopf geschminkt zeigen, wie grausam das Geschäft mit Pelz ist. Interessierte Passanten können sich an dem Infostand neben den Laufsteg über die Details informieren.

Der Tierschutzverein AnimalsUnited leistet seit 2005 Öffentlichkeitsarbeit in verschiedenen Tierschutzbereichen und veranstaltet immer wieder Aktionen. Die „Bist du gelabelt?“-Kampagne von AnimalsUnited ist vor allem durch Plakat-Aktionen mit dem Musiker Peter Maffay, dem Tattoo-Model Sandy P. Peng und einem Anti-Pelz-Kinospot, der bereits deutschlandweit ausgestrahlt wird, bekannt.

Weitere Informationen zum Tierschutzverein AnimalsUnited e.V. finden gibt es unter www.animalsunited.de oder  www.gelabelt.de sowie auf Facebook: www.facebook.de/gelabelt

 

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