Am Hauptbahnhof 77-Jähriger im Zug reanimiert

Der 77-Jährige wies plötzlich keinerlei Vitalfunktionen mehr auf. Foto: Bundespolizei

Ein 77-Jähriger kollabiert im Zug am Hauptbahnhof. Ein zufällig anwesender Arzt und ein Bundespolizist reanimieren ihn gemeinsam und retten ihm so das Leben. 

 

Ludwigsvorstadt - Am Donnerstagmittag, 10. April, ist ein 77- jähriger Mann aus Edingen-Neckarhausen (Rhein-Neckar- Kreis) nach erfolgter Reanimation in einem ICE am Hauptbahnhof München wieder ins Leben zurückgeholt worden.

Von einem 77-Jährigen aus Baden-Württemberg ist bislang nur bekannt, dass er sich auf dem Weg von München in Richtung Stuttgart befand, als er gegen 11.30 Uhr im ICE 518 nicht mehr ansprechbar war und keinerlei Vitalfunktion mehr aufwies.

Im bereitgestellten Zug, der über Stuttgart nach Mannheim und Dortmund fahren sollte, war glücklicherweise ein 28-jähriger Arzt aus Stuttgart, der sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen anfing. Ihm zur Seite stand ein 48-jähriger Polizeiobermeister der Bundespolizei vom Münchner Hauptbahnhof, der sich mit zwei Streifenpartnern in der Nähe befand.

Während die Polizisten damit beschäftigt waren, Schaulustigen zu erklären, dass es für sie nichts zu sehen gäbe, reanimierten der Arzt und der Bundespolizist den 77-Jährigen mehr als zehn Minuten, bis alarmiertes Rettungspersonal die Maßnahmen fortsetzte.

Im Zusammenwirken aller Helfer gelang es, dass der 77- Jährige seine Herz-Kreislauffunktion zurück erhielt und lebend ins Krankenhaus eingeliefert werden konnte. Dort konnte er auf der Intensivstation stabilisiert werden.

 

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