Am Gärtnerplatz Zu laut! Hier wird ab Mai unter Aufsicht gefeiert

Feiern ohne Ende: Bislang sah so ein ganz normaler Samstagabend auf dem Gärtnerplatz aus. Mal schauen, was sich ändert. Foto: Daniel von Loeper

Mitarbeiter der Stadt kommen ab Mai abends auf den Gärtnerplatz. Das sind ihre Aufgaben.

 

Isarvorstadt - Es tut sich was am Gärtnerplatz: Während die Dauerbaustelle Theater auf die Platzbesucher eher ausladend wirkt, locken blühende Pflanzen und warme Temperaturen die Nachtschwärmer jetzt wieder auf das Rondell.

Damit es mit den Nachbarn wegen des Lärms und der Glasscherben diesen Sommer weniger Ärger gibt, schickt die Stadt München ab Mai Konfliktlöser auf Patrouille.

Der Gärtnerplatz wird dann zum Testobjekt für die gesamte Stadt.

Unter dem Namen „Allparteiliches Konfliktmanagement in München“ - kurz Akim - werden Sozialpädagogen, Streetworker und Mediatoren in Zweierteams abends in der Isarvorstadt unterwegs sein.

Sie sollen dort schlichtend agieren, wo weder die Polizei noch das Ordnungsamt eingreifen kann oder will.

„Die Konfliktlöser sollen ein Netzwerk aufbauen, mit den Menschen vor Ort ins Gespräch kommen und deeskalierend eingreifen“, heißt es vom Sozialreferat.

Denn nicht nur Feiernde, auch Wohnungslose oder Drogenabhängige würden von Akim-Mitarbeitern angesprochen. Die Konflikthelfer werden optisch erkennbar sein. Sie tragen Westen mit dem städtischen sowie dem Logo von Akim.

Im Einsatz sind sie zunächst am Wochenende: freitags und samstags zwischen 23 und 4 Uhr.

Nach dem Gärtnerplatz sollen weitere innerstädtische Brennpunkte, wie die Feierbanane an der Sonnenstraße, die Gerner Brücke oder die Isar-Strände von Akim kontrolliert werden.

 

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