Am Freitag gegen Ulm Bayern-Basketballer vor Härtetest mit Annehmlichkeiten

Verlangt von seinem Team nochmal Bestleistungen vor den Playoffs: Bayern-Coach Dejan Radonjic. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Ulm kann kommen: Im letzten Heimspiel der Bayern-Basketballer geht es um nichts mehr – und doch um einiges.

 

München - Deutscher Vertreter in der EuroLeague, dem Wettbewerb der besten Teams des Kontinents, sind mittlerweile die Basketballer des FC Bayern und nicht mehr der Erzrivale aus Bamberg.

Auch dürfen sich die Münchner aktuell deutscher Meister nennen, und nicht mehr der einstige Seriensieger aus Franken. Was fehlt also noch, um die Vormachtstellung im deutschen Basketball weiter zu untermauern? Ein Rekord. Ein Siegrekord am besten.

Zwar können die Bayern in den letzten beiden Ligaspielen am Freitag zu Hause gegen Ulm (20.30 Uhr) und am Sonntag in Bonn (18 Uhr) keine eigene Bestmarke mehr aufstellen - immerhin aber mit zwei Siegen den Höchstwert der Bamberger aus der Saison 2010/2011 einstellen: 32 Siege aus 34 Spielen.

Bayern-Coach Radonjic: Fokus auf die Playoffs

Eine unglaubliche Marke, die die Baskets aus Franken bald nicht mehr für sich allein beanspruchen sollen. Es wäre ein kleines Zuckerl nach einer bislang starken Saison, die die Bayern sicher auf Hauptrundenplatz eins abschließen werden.

Dejan Radonjic denkt allerdings schon weiter. "Unser Fokus gilt ganz allein den Playoffs", erklärte der Trainer. Rekorde hin, Siege her – vor der Finalrunde, die am 18. Mai beginnt, soll bei den Bayern sowieso keiner mehr den Fuß vom Gaspedal nehmen.

Am Freitag gibt's Hot Dogs und Freibier

Nihad Djedovic hatte Radonjics Trainingseinheiten zuletzt sogar schon als "eine Art Trainingslager" bezeichnet. "Wir haben diese Woche wieder intensiv gearbeitet und werden zum Playoff-Start sicher in guter Verfassung sein", versprach Radonjic am Donnerstag. "Ulm und Bonn haben viel Qualität und werden wichtige Prüfsteine für uns, das sind nochmal gute Härtetests."

Gemütlich machen dürfen es sich im letzten Hauptrunden-Heimspiel gegen starke Ulmer (acht Siege in den letzten zehn Spielen) also nur die Fans. Während die Profis auf dem Parkett ihre Playoff-Probe bestreiten, werden die Zuschauer verwöhnt, unter anderem mit Hot Dogs und Freibier. Ein kleines Dankeschön für die Unterstützung in dieser Saison. Eine, die am Ende vielleicht sogar rekordverdächtig wird.

 

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