"Am Arsch vorbeigegangen" Verafake: Int-Veen spricht über "Schwiegertochter gesucht"-Skandal und Jan Böhmermann

Vera Int-Veen bei einer Promi-Party auf Mallorca. Foto: BrauerPhotos

Vera Int-Veen gibt erstmals ein Statement zu #Verafake ab und spricht über den "Schwiegertochter gesucht"-Skandal 2016, den Jan Böhmermann aufgedeckt hatte. Die Moderatorin der RTL-Kuppelshow distanziert sich und weist die Verantwortung von sich.

 

Als Satiriker Jan Böhmermann ("Neo Magazin Royale") 2016 zwei Kandidaten bei "Schwiegertochter gesucht" einschleuste und damit den verantwortungslosen Umgang der Redaktion mit den Kandidaten veranschaulichte, war die Aufregung groß. Trotz (gespielter) Alkoholprobleme und geistiger Behinderungen wurden sie für die RTL-Sendung ausgewählt und vorgeführt. Für 30 Drehtage gab es angeblich 150 Euro und den beiden Protagonisten wurden Texte zum Nachsprechen vorgegeben. Unter #Verafake ging der Skandal viral.

Das sagt Vera Int-Veen über #Verafake von Böhmermann

Heute, drei Jahre nach dem Vorfall, äußert sich Moderatorin Vera Int-Veen zum ersten Mal. Den Angriff auf ihre Person kann sie nicht verstehen. "Das an mir aufzuhängen hätte ich auch gemacht, wenn man aber schlau ist, weiß man: In dieser Folge spiele ich gar nicht mit", sagt sie "Gala". Die Verantwortung weist sie von sich, denn sie präsentiert die Sendung nur: "Mit der Folge habe ich gar nichts zu tun, weil es die Kickoff-Folge ist. Deswegen ist mir das am Arsch vorbeigegangen. Ihr könnt jetzt einen Kübel über mich ausgießen, aber ich habe damit nichts zu tun." Mittlerweile seien Prozesse laut Vera verändert worden. Team, Produktionsfirma und Sender hätten ihr Handeln hinterfragt.

Vera Int-Veen ist Jan Böhmermann nicht böse. "Warum denn auch?", fragt die 51-Jährige. "Wenn der jetzt hier langlaufen würde, dann würde ich mit ihm eine Apfelschorle trinken gehen und sagen: 'Alles ist gut.'"

 

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