"Als Präsident steht mir zu, dass..." TSV 1860: Robert Reisinger weist Mobbing-Vorwürfe gegen Daniel Bierofka zurück

Präsident des TSV 1860: Robert Reisinger. Foto: imago/MIS

Vor allem in den letzten Monaten seiner Amtszeit als Trainer beim TSV 1860 ist das Verhältnis zwischen Daniel Bierofka und Robert Reisinger angespannt gewesen. Die Vorwürfe, dass er seinen Übungsleiter aus dem Amt gemobbt habe, will der Löwen-Präsident aber nicht auf sich sitzen lassen.

 

München - Es war das unwürdige Ende einer Traum-Ehe: Unter Tränen verließ Daniel Bierofka Anfang November das Vereinsgelände des TSV 1860. Der Trennung waren Monate der Spannungen und Reibereien der Chefetage vorausgegangen. Ins Zentrum der Kritik geriet vor allem Oberlöwe Robert Reisinger, dem von Teilen des zerstrittenen Sechzig-Umfelds Mobbing vorgeworfen wurde.

Auch Bierofka selbst äußerte sich zuletzt in der BR-Sendung "Blickpunkt Sport" über sein Verhältnis zum Präsidium. "Es war ein längerer Prozess, bei dem ich gemerkt habe, dass zwischen mir und den handelnden Personen keine Basis mehr da ist, keine vertrauensvolle Zusammenarbeit mehr möglich ist. Der Trainer braucht einen gewissen Rückhalt und den habe ich nicht mehr gespürt", erklärte der Vollblut-Löwe.

Reisinger: "Steht mir zu, dass ich meine Meinung sage"

Reisinger selbst wies die Mobbing-Gerüchte nun von sich. "Wir können ihn ja nicht mit dem Lasso einfangen und an der Grünwalder Straße anketten", sagte der Präsident laut "merkur.de" bei einem Termin im bayerischen Landtag.

Er sieht viel mehr Stimmungsmache gegen seine Person. "Gewisse Blogger haben das ausgeschlachtet und mich an den Pranger gestellt, ich hätte ihn rausgemobbt. Was ich nicht so sehe", erklärt Reisinger weiter: "Als Präsident steht mir einfach zu, dass ich meine Meinung sage, dass ich öffentlich Sachen anspreche und Kritik übe. Das hat aber nichts mit Mobbing zu tun."

 

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