Allgäuer Alpen Darum stand der ausgebrannte Smart in den Bergen

Das Rätsel um das ausgebrannte Auto in 1400 Metern Höhe ist endlich gelöst. Der Besitzer konnte ermittelt werden und ist offenbar psychisch krank. Foto: dpa

Tagelang hatte es die Polizei beschäftigt, jetzt kam die Wahrheit endlich ans Tageslicht: Der Besitzer des in den Allgäuer Bergen gefundenen ausgebrannten Autos machte eine Aussage und musste daraufhin in ein Bezirkskrankenhaus.

 

Oberstdorf - Vier Tage nach dem Fund eines ausgebrannten Wagens mitten in den Allgäuer Alpen ist das Rätsel um das mysteriöse Autowrack gelöst. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, hat der offenbar psychisch kranke Besitzer des Wagens das Auto in rund 1400 Metern Höhe selbst angezündet. Dann habe sich der Mann zu Fuß davongemacht, abseits eines Wanderweges sei er jedoch in Bergnot geraten. Das Autowrack wurde am Donnerstag ins Tal gebracht.

Der 30-Jährige kam inzwischen in ein Bezirkskrankenhaus. Weitere Einzelheiten zu dem Fall, der bundesweit für Aufsehen gesorgt hatte, wollte die Polizei "aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes" nicht mitteilen. "Dies ist die Schlussmeldung zu dem Vorfall", heißt es in der Mitteilung der Polizei.

Als mysteriös galt der Fall auch, weil an dem völlig ausgebrannten Auto gestohlene Kennzeichen festgestellt worden waren. Diese habe der Mann am Donnerstag vergangener Woche in Ulm entwendet und an seinem Kleinwagen angebracht, berichtete die Polizei nun weiter.

"Unmotiviert" sei der Mann dann in der Nacht zum vergangenen Freitag ins idyllische Oytal gefahren, wo er in einem ausgetrockneten Bachbett hängen blieb. Daraufhin steckte er sein Fahrzeug kurzerhand mit einem Feuerzeug an.

 

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