Ärger im Untergrund MVG ist weiter unzufrieden mit den neuen U-Bahnen

Die MVG ist weiter unzufrieden mit den C2-Zügen von Siemens. Foto: mvg

Die MVG kämpft weiter mit der Zuverlässigkeit der neuen U-Bahnzüge. Man sei im "engen Austausch" mit Hersteller Siemens. Der konnte allerdings die Probleme nicht endgültig lösen.

München - Die Münchner Verkerhsgesellschaft (MVG) kämpft immer noch mit der Zuverlässigkeit der neuen U-Bahnen vom Typ C2. Wobei "neu" hier eigentlich auch nicht mehr zutrifft, immerhin sind die Züge bereits vor acht Jahren bestellt worden.

Nach jahrelangen Zulassungsquerelen gab die Aufsichtsbehörde - die Regierung von Oberbayern - letztlich ihr Placet für drei Züge. Diese hatten eine vorerst bis zum 30.4.2018 befristete Zulassung für die Strecke Garching-Forschungszentrum – Klinikum Großhadern. Insgesamt zehn Züge konnte man bis Ende 2017 einsetzen. Doch auch mit diesen Zügen gab es dann im September Probleme, bis Dezember standen die U-Bahnen in der Werkstatt. Die MVG habe "verschiedene Mängel, unter anderem Schäden im Bereich des Stromabnehmers", festgestellt, heißt es in einer Antwort auf einen Antrag der SPD-Fraktion im Rathaus.

MVG ist "nicht zufrieden"

Diese Mängel "seien zwischenzeitlich von Siemens zwar nicht endgültig gelöst worden, jedoch soweit, dass sie einem Betrieb der Züge nicht mehr entgegenstehen." Immerhin führt das dazu, dass die MVG derzeit alle Züge, die eine gültige Inbetriebnahmegenehmigung haben, im Fahrgasteinsatz einsetzen kann. Wie viele das sind, teilt die MVG nicht mit. Insgesamt zwölf Züge des Typs C2 sind derzeit in München.

Die MVG macht in der Antwort klar, dass sie "mit der Zuverlässigkeit der neuen U-Bahnzüge nicht zufrieden sei". Man stehe deswegen "in sehr engem Austausch mit der Firma Siemens" und untertütze den Hersteller bei den Optimierungsarbeiten.

 

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