Ärger für Ex-DSDS-Star - mal wieder Parfüm-Klau: Droht Menowin erneut der Knast?

Einmal Bad Boy immer Bad Boy? Menowin Fröhlich ist erneut mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Foto: dpa

Ex-Knacki und Ex-Kandidat bei "Deutschland sucht den Superstar", Menowin Fröhlich (28), hat wieder etwas geklaut. Das berichtet die Bild-Zeitung. Menowins Erklärung: "Keiner hat mich auf den Diebstahl aufmerksam gemacht"

 

Dresden - Einmal auf der schiefen Bahn gelandet, ist's offensichtlich nicht so leicht, davon wieder runterzukommen. Besonders deutlich wird das bei Menowin Fröhlich. Der 28-jährige Sänger, der bereits wegen Betrug und mehrfach wegen Körperverletzung verurteilt wurde, auch im Gefängnis saß er schon, soll nun einen "Klau-Rückfall" erlitten haben. Das schreibt die Bild-Zeitung.

In dem Bericht heißt es, der DSDS-Flegel sei in Dresden bei einem Ladendiebstahl erwischt worden. Das Objekt seiner Begierde: Ein Parfüm der Marke Dior. Kurz vor Ladenschluss soll er zugeschlagen haben: Offenbar nahm er das Parfüm samt Schachtel aus dem Regal, entledigte sich dieser und schob das Duftwässerchen in seine Einkaufstaschen. Und schon war er geschehen, der Rückfall zum Bad-Boy-Menowin. Der wollte er ja eigentlich nicht mehr sein, wie er Anfang diesen Jahres großspurig ankündigte.

Blöd für Menowin: Überwachungskameras filmten ihn bei seiner Tat. Eine Erklärung für sein Vergehen hatte der Sänger gegenüber Bild auch parat: "Ich wurde von einem Sicherheitsdienst gestellt und auch nicht auf einen möglichen Diebstahl aufmerksam gemacht." Eine Ausrede, die an Absurdheit kaum zu überbieten ist. Aber vielleicht glaubt Menowin Fröhlich tatsächlich, dass es sein Recht als Bürger ist, rechtzeitig darauf aufmerksam gemacht zu werden, bevor er einen Ladendiebstahl begeht, wer weiß.

Laut Bild prüft derzeit die Staatsanwaltschaft den Parfüm-Klau des 28-Jährigen. Geht's für Menowin nun wieder in den Knast? Wenn man bedenkt, was der Cousin zweiten Grades von Rapper Sido schon alles auf dem Kerbholz hat, könnte es eng werden für ihn.

Im Dezember 2005 wurde er wegen gefährlicher Körperverletzung und Betrug zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Weil er eine Strafe nicht wie gefordert bis zum 15. Februar 2011 freiwillig antrat, wurde er festgenommen und hinter Gitter gesteckt.

Am 17.Mai 2011 wurde er erneut wegen Körperverletzung zu einer Bewährungsstrafe von neun Monaten verurteilt. Vorzeitige Entlassung wegen guter Führung? Fehlanzeige.

Die Straftat soll Menowin übrigens am 05. September begangen haben. Am gleichen Abend hatte er einen Auftritt beim Boxkampf Jürgen Brähmer gegen Konni Konrad in der EnergieVerbund Arena Dresden. Vielleicht wollte er dort auf der Bühne besonders gut riechen.

 

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