Acht gegen Einen München: 13-Jähriger im Schlosspark Nymphenburg ausgeraubt

Der 13-Jährige wurde auf dem Weg in den Schlosspark Nymphenburg mit Fäusten geschlagen. (Symbolbild) Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Am Freitag ist es im Schlosspark Nymphenburg zu einem Straßenraub gekommen. Ein 13-Jähriger wurde leicht verletzt - drei Tatverdächtige sind bereits ermittelt.

 

Nymphenburg - Am Freitagnachmittag ist ein 13-Jähriger von einer achtköpfigen Gruppe ausgeraubt worden. Dies berichtet die Polizei.

Der Teenager wollte demnach gerade zu einem Freund fahren, um mit diesem schwimmen zu gehen. Beim Haus seines Kumpels angekommen, lauerte ihm bereits eine Gruppe von acht Jugendlichen auf.

Gruppe nimmt 13-Jährigem Smartphone und Geldbeutel weg

Einer der Jugendlichen, ein 18-jähriger Münchner, entwendete dem Bub dessen Rucksack und forderte ihn auf, zusammen mit der Gruppe in den Schlosspark Nymphenburg zu gehen. Auf dem Weg dorthin wurde er von  einem 14- und einem 15-Jährigen mehrfach geschlagen, außerdem wurde ihm der Geldbeutel aus dem Rucksack geklaut. Im Schlosspark angekommen wurde der 13-Jährige weiter so lange unter Druck gesetzt, bis er den Tatverdächtigen schließlich auch noch sein Handy herausgab.

Erst als der Schüler vorgab, auf die Toilette zu müssen, gelang ihm die Flucht nach Hause. Dort erzählte er seiner Mutter von dem Vorfall, diese verständigte die Polizei. Drei Tatverdächtige konnten bereits ermittelt werden. Ein 18-Jähriger, der bereits wegen Körperverletzung und Schwarzfahrens polizeibekanntwar, und ein 15-Jähriger, der sich schon des Ladendiebstahls und der Erpressung schuldig gemacht hatte, wurden vorläufig festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt. Sie wurden anschließend wieder entlassen. Ein 14-Jähriger wurde ebenfalls ausfindig gemacht.

 

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