Abschussquoten-Rekord Über 13.000 Wildschweine in Bayerischen Staatsforsten geschossen

Keine guten Zeiten für Wildschweine - noch nie wurden so viele Tiere erlegt. Foto: -/Polizei/dpa

Zum Schutz gegen eine Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest ist auf alle Wildschweine in Bayern schon lange die Jagd eröffnet. Mit Erfolg. Die Abschussquote ist schon vor dem Saisonende ein Rekord.

 

München - In den bayerischen Staatsforsten wurden noch nie so viele Wildschweine geschossen wie in der aktuellen Jagdsaison. "Beschäftigte und Jagdgäste des Unternehmens haben in der noch bis Ende März laufenden Jagdsaison bereits mehr als 13.100 Wildschweine erlegt – mehr als je zuvor. In der gesamten vergangenen Jagdsaison waren es rund 9.600 Tiere", sagte Agrar- und Forstminister Helmut Brunner (CSU) der Deutschen Presse-Agentur in München. Damit sei ein wichtiger Beitrag zur Seuchenprävention geleistet worden.

"Wir müssen alles tun, um die Afrikanische Schweinepest von Bayern fernzuhalten", betonte Brunner. Die hohe Abschusszahl sei eine "beachtliche Gemeinschaftsleistung" der Beschäftigten den landesweit 40 Forstbetrieben und mehr als 8.000 privaten Jagdgästen.

Da die von den Staatsforsten bejagten Reviere aber nur elf Prozent der Jagdfläche im Freistaat ausmachen, appellierte Brunner an alle Jäger, auch in den übrigen Revieren "alle zulässigen Möglichkeiten für eine noch effizientere Bejagung und Bestandsregulierung zu nutzen". Seit Dezember gibt es als zusätzlich eine Abschussvergütung von 20 Euro pro Tier. Im Jagdjahr 2016/2017 hatten Bayerns Jägerinnen und Jäger insgesamt rund 62.000 Wildschweine erlegt.

 

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