Abschied? "Navy CIS"-Star Mark Harmon kontert Gerüchte

Mark Harmon bei einer Benefizveranstaltung gegen Krebs in Los Angeles Foto: Jordan Strauss/Invision/AP

Seit über 13 Jahren spielt Mark Harmon den Agenten Leroy Gibbs in der Erfolgs-Serie "Navy CIS". Der Schauspieler erzählt im Interview, was er von Gerüchten über seinen angeblich bevorstehenden Ausstieg hält.

 

Los Angeles - 50 Millionen Zuschauer weltweit müssen es wissen: "Navy CIS" zählt zu den beliebtesten TV-Serien auf dem Globus. Hauptdarsteller Mark Harmon (63, "Fear and Loathing in Las Vegas"), der mittlerweile seit 13 Jahre als Agent Leroy Gibbs Kriminalfälle löst, hat es dennoch geschafft, trotz seines weltweiten Ruhms fest mit beiden Beinen auf dem Boden zu bleiben.

Im Gespräch mit spot on news in Los Angeles begründete Harmon seine Bodenständigkeit damit, dass er sich "immer auf die Arbeit und weniger auf das Berühmtsein" konzentriert habe und auch noch heute "jeden Tag mit Freude zum Set komme".

Den Job in der TV-Serie hatte der heute 63-Jährige übrigens nur deshalb angenommen, weil er "Arbeit suchte, die nahe an meinem Zuhause ist. Ich wollte nicht ständig in anderen Städten oder Ländern arbeiten", so Harmon, der seit 1987 mit Pam Dawber (63) glücklich verheiratet ist. "Ich war niemals der Mann für große Schlagzeilen, ich habe immer daran geglaubt, dass harte Arbeit irgendwann einmal zum Erfolg führen wird."

Der US-Schauspieler musste sich in jüngster Zeit immer wieder zu Gerüchten äußern, er wolle die Show nach Ablauf seines Vertrages verlassen, weil er "amtsmüde" sei. Er kontert: "Ich habe einen Vertrag, den will ich erfüllen. Und mir macht die Arbeit immer noch riesig Spaß. Aber ich habe immer gesagt, dass unsere Show so stark ist, dass sie den Abgang von mir oder anderen Stammkräfte verdauen könnte."

Harmon gab ebenfalls sein Geheimnis für den langfristigen Erfolg in Hollywood preis: "Vieles in unserem Job basiert auf Vertrauen. Wenn du deinen Kollegen, deinen Chefs vertrauen kannst, dann ist das schon die halbe Miete in unseren Metier. Denn ganz ehrlich, wer kommt schon gerne zur Arbeit, wenn er seinen Kollegen und seinen Bossen nicht vertrauen kann. Das ist doch wohl in jedem Job so."

 

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