83:69 in Oldenburg Souveräner Start der FCBB-Basketballer

Anton Gavel vom FC Bayern (links) im Duell mitdem Oldenburger Brian Qvale. Foto: Imago

Auftakt nach Maß für die Basketballer des FC Bayern bei den Baskets Oldenburg: Mit 83:69 siegte die Mannschaft am Samstag bei der Premiere des neuen FCBB-Trainers Sasa Djordjevic.

 

München - "So in Oldenburg zu starten mit einem Sieg, das ist natürlich sehr wichtig für uns", sagte Sasa Djordjevic nach dem starken Auftritt der Münchner, die damit ihre Rolle als Bamberg-Jäger Nummer eins untermauerten.

Der Titelverteidiger war bereits am Freitag mit einem 84:55-Kantersieg gegen die Fraport Skyliners aus Frankfurt in die neue Spielzeit gestartet.

Der Schlüssel zum unerwartet deutlichen 83:69 (35:31) bei den Baskets Oldenburg  lag in der Verteidigung. In der Offensive konnten sich die Münchner auf einen blendend aufgelegten Bryce Taylor verlassen.

Insgesamt punkteten vier Münchner zweistellig und sorgten dafür, dass jedes Viertel gewonnen wurde. Die Wurfquote lag bei stolzen 58 Prozent. Am kommenden Freitag, 30. September, treten die Bayern zum ersten Heimspiel dieser Saison gegen Würzburg an (19 Uhr).

"Er bringt auf jeden Fall frischen Wind rein", sagte Maxi Kleber über den Pesic-Nachfolger. In Djordjevic setzen die Verantwortlichen erneut auf einen Coach der serbischen Schule, der ähnlich wie Pesic auch sehr impulsiv sein kann. "Er ist noch sehr nah dran am Spiel, wie eine Art Spielertrainer", sagte Kleber jüngst in einem Interview des Online-Portals "spox.com".

 

In Oldenburg hatte Djordjevic, der bei Olympia in Rio de Janeiro noch Silber mit Serbien gewonnen hatte, aber nur wenig Grund, um wütend zu werden. Die Bayern bestimmten von Beginn an das Geschehen, obwohl sie viele neue Spieler integrieren müssen und noch immer auf einen Point Guard warten.

Bester Werfer war Kapitän Bryce Taylor mit 16 Punkten. Djordjevic wollte nach seiner erfolgreichen Premiere in Deutschland aber nicht in Euphorie verfallen. "Wir sind noch am Beginn eines Prozesses: Mit einigen Dingen konnten wir sehr zufrieden sein, mit anderen nicht."

 

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