7.000 Tiere im Fahrzeug Tiertransport: Polizei stoppt die Arche Noah der Schande

, aktualisiert am 16.10.2017 - 16:07 Uhr
Mäuse und Ratten, eingepfercht in einen Transporter. Foto: Verkehrspolizei Amberg

Es muss ein trauriger Anblick gewesen sein: Die Polizei hat bei Amberg einen illegalen Tiertransport mit mehr als 7.000 Tieren gestoppt - mit Mäusen und Ratten, aber auch streng geschützten Exoten wie Chamäleons und Axolotl. Viele Tiere waren in viel zu engen und falsch temperierten Boxen untergebracht.

 

Amberg - Amberg Unglaublicher Anblick für Beamte der Amberger Verkehrspolizei: Sie haben auf einem Autobahnparkplatz bei Amberg einen illegalen Tiertransport mit mehr als 7000 Tieren gestoppt. In dem Kastenwagen aus Tschechien hätten sich überwiegend Mäuse und Ratten, aber auch streng geschützte Exoten wie Chamäleons und Axolotl befunden, teilte der bayerische Landesverband des Deutschen Tierschutzbundes mit. Die Tierschützer waren nach dem Fund am Sonntagabend von der Polizei hinzugerufen worden.

Viele Tiere seien in viel zu engen und falsch temperierten Boxen untergebracht gewesen. Während des Transports hätten die Tiere kein Wasser und Futter gehabt, etliche seien beim Fund bereits tot gewesen, hieß es beim Tierschutzbund.

Größer illegaler Tiertransport jemals in Deutschland

Der Tierschutzbund will nun die Tiere auf Tierheime in Bayern, Hessen und Baden-Württemberg verteilen. Die Experten sprechen vom größten illegalen Tiertransport, der jemals in Deutschland aufgegriffen wurde. Andreas Brucker vom Tierschutzbund sagte aber gestern Vormittag der AZ, der Amtstierarzt wollte die Tiere eventuell einfach dem tschechischen Eigentümer zurückgeben.

Im Transporter wurden gefährdete Arten geschmuggelt. Quelle: Verkehrspolizei Amberg

 

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