63-Jähriger ist psychisch krank Mann belästigt Frauen mit Vibrator in der U-Bahn

Der 63-Jährige berührte mehrere Frauen mit einem eingeschalteten Vibrator am Gesäß. (Archivbilder) Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/AZ

Ein 63-jähriger Mann steht mit einem eingeschalteten Vibrator in der U-Bahn und berührt damit mehrere Frauen am Hintern. Ein anderer Fahrgast bemerkt den Vorfall und drückt den Notknopf. Der Täter soll psychisch krank sein.

 

Giesing - Wie die Polizei berichtet, hat ein 63-jähriger Münchner am Morgen des 17. Januar in der U2 Richtung Feldmoching mehreren Frauen sexuell belästigt. Während der Fahrt berührte der Mann zwei bislang unbekannte Frauen mit einem eingeschalteten Vibrator am Po. Ein Fahrgast bemerkte den Fall, sprach ihn daraufhin an und sagte, er solle damit aufhören.

Wirklich hören wollte der Mann nicht, denn kurz vor dem U-Bahnhof Giesing wollte er eine weitere Frau mit dem Vibrator berühren. Daraufhin drückte der Fahrgast den Notknopf und verließ gemeinsam mit dem 63-Jährigen die U-Bahn. Am Bahnsteig wollte der Mann dann flüchten – der aufmerksame Fahrgast sowie ein weiterer Zeuge vor Ort konnten den Mann aber festhalten. Von der eingetroffenen U-Bahnwache wurde er letztendlich zu Boden gebracht und gefesselt.

Täter ist polizeibekannt

Laut Polizei machte der 63-Jährige "einen verwirrten Eindruck" und auch er selbst gab an, dass er unter einer psychischen Störung leide. Mittlerweile ist der Mann in der psychiatrischen Abteilung des Isar-Amper-Klinikums in Haar untergebracht. Der Mann ist bereits polizeibekannt – der Münchner fiel schon wegen sexueller Belästigung (Grabschereien) und fahrlässiger Brandstiftung auf.

Die belästigten Frauen selbst brachten den Vorfall nicht zur Anzeige – sie blieben in der U-Bahn und fuhren einfach weiter. Deswegen sucht die Polizei jetzt die beiden Frauen. Auch Zeugen, die weitere Angaben zum Vorfall machen können, werden gesucht.


Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, insbesondere die drei betroffenen Frauen, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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