6.000 Euro Strafe Flughafen: Bundespolizei erwischt Dokumenten-Schwindler

Bei Grenzkontrollen erwischen Bundespolizisten am Münchner Airport regelmäßig Straftäter, viele von ihnen bereits verurteilt und von der Justiz gesucht. Foto: Bundespolizei

Der Bundespolizei am Münchner Flughafen ging am Dienstag ein gesuchter Dokumenten-Schwindler ins Netz. Der Mann aus Abu Dhabi war von der Landshuter Staatsanwaltschaft mit Haftbefehl gesucht worden.

Freising - Am Flughafen München wurde am Dienstag ein 26-jähriger Dokumenten-Schwindler aus Abu Dhabi gefasst. Der Mann war von der Landshuter Staatsanwaltschaft mit Haftbefehl gesucht worden.

Den Grenzpolizisten fiel bei dessen Einreise eine Fahndungsnotiz ins Auge, als sie die Dokumente des Reisenden überprüften. Der 26-Jährige war in der Vergangenheit offenbar dabei ertappt worden, wie er sich mit falschen Daten ein offizielles Dokument erschwindeln wollte und daher wegen des Versuchs der mittelbaren Falschbeurkundung zu 5.940 Euro Geldstrafe verurteilt worden. Diesen Betrag ist er der niederbayerischen Justiz zusammen mit 70 Euro Verfahrenskosten bis dato schuldig geblieben. Also schrieb ihn die Staatsanwaltschaft Landshut mit Vollstreckungshaftbefehl zur Festnahme aus. Diesen Haftbefehl setzen nun Bundespolizisten am Münchner Airport um.

Da der Mann den geforderten Betrag in Höhe von knapp 6.000 Euro nicht bezahlen wollte oder konnte, kam ihm ein Mitarbeiter der Botschaft Abu Dhabis zu Hilfe. Nachdem dieser die Geldstrafe bezahlt hatte, durfte der 26-Jährige die Wache Wieder verlassen.

 

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