5:2 gegen Pinguins Bremerhaven EHC München auf dem Weg zum Triple

Glückliche Sieger: Spiel 1 in München hatte der EHC noch mit 3:4 nach Verlängerung verloren (Symbolbild) Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Meister München hatte bei den Fischtown Pinguins erneut einige Probleme. Zwei Olympia-Stars waren treffsicher. Vizemeister Wolfsburg steht in der Serie gegen die Eisbären Berlin vor dem Aus.

Bremerhaven - Der Meister EHC Red Bull München und die Eisbären Berlin können für das Playoff-Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga DEL planen. Der Titelverteidiger gewann am Mittwoch Spiel vier der Best-of-Seven-Serie bei den Fischtown Pinguins mit 5:2 (0:1, 2:1, 3:0) und kann bei einer 3:1-Führung mit einem Erfolg am Freitag die Serie beenden.

Die Eisbären Berlin siegten 3:1 (1:1, 1:0, 1:0) bei Vizemeister Grizzlys Wolfsburg und können in eigener Halle am Freitag die Runde der letzten Vier ebenfalls perfekt machen.

Außenseiter Bremerhaven bot dem großen Titelfavoriten aus München aber erneut Paroli. Christoph Körner traf für die Norddeutschen bereits nach zwei Minuten. Olympia-Silbermedaillengewinner Brooks Macek drehte mit einem Doppelschlag (23./26.) das Match für den Meister. Die Pinguins antworteten in Überzahl: Der slowenische Torjäger Jan Urbas markierte vor 4.647 Zuschauern, darunter auch Werder Bremens Fußball-Star Max Kruse, das 2:2 (32.).

Schnelle Tore für München im Schlussdrittel

Im Schlussdrittel sorgten die Münchner mit schnellen Toren für die Entscheidung. Mads Christensen (42.) und Kapitän Michael Wolf zwei Minuten später schossen die Mannschaft von Trainer Don Jackson zum 4:2. Nationalspieler Frank Mauer erhöhte zwei Minuten vor dem Ende auf 5:2. "Das war ein sehr wichtiger Auswärtssieg. Es schaut nun ganz gut aus", sagte Ex-Nationalspieler Wolf bei Telekom Sport.

Auch die Berliner können am Freitag das Halbfinale perfekt machen. Nach den Treffern durch Rihads Bukarts (4.), André Rankel (27.) und Louis-Marc Aubry (60.) fehlt dem Club von Ex-Bundestrainer Uwe Krupp nur noch ein Sieg. Für Wolfsburg konnte Christoph Höhenleitner zum zwischenzeitlichen 1:1 ausgleichen (16.).

Bereits am Dienstag bauten die Adler Mannheim durch ein 5:3 gegen den ERC Ingolstadt die Führung in der Serie mit 3:1 aus. Den Nürnberg Ice Tigers gelang durch ein 3:2 bei den Kölner Haien der 2:2-Ausgleich.

 

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