Klatsche gegen Magdeburg Einzelkritik: Drei Sechser für völlig desolate Löwen

Bedient auf der Bank: Löwentrainer Daniel Bierofka. Foto: imago/MIS

An dieses Spiel wird der TSV 1860 München noch lange denken. Fünf Tore fangen sich die Löwen, die Abwehr ist nicht ligatauglich. Die Einzelkritik.

 

München - Das war eine Niederlage, die sehr weh tut. 5:1 verliert der TSV 1860 München in Magdeburg, zeigt eine absolut unterirdische Leistung (hier gibt's den Liveticker zum Nachlesen). Vor allem die rechte Abwehrseite, über die im Grunde alle Tore der Magdeburger fielen. Dementsprechend fallen die Noten aus.

TSV 1860: Indiskutable Abwehrleistung

HENDRIK BONMANN, NOTE 4: Konnte den Magdeburger Kopfballfestspielen nur hinterherschauen. Verhinderte im Eins-gegen-Eins sogar noch Schlimmeres.

HERBERT PAUL, NOTE 5: Verdiente sich durch seinen Traumpass auf Kindsvater anfängliche Pluspunkte. Defensiv wie seine Kollegen völlig indisponiert.

DENNIS ERDMANN, NOTE 6: Der Ex-Magdeburger holte sich an alter Wirkungsstätte eine Abreibung ab. Frotzelte vor Beginn gegen die Ex-Kollegen - auf dem Rasen ließen diese den Neu-Löwen alt aussehen. Sehr, sehr alt.

AARON BERZEL, NOTE 6: Ersetzte Kapitän Weber. Traumhafter Kopfball - zum Leidwesen der Löwen in die eigenen Maschen. Knüpfte nahtlos an sein Eigentor an, zwei weitere Gegentreffer gingen (mit) auf sein Konto.

PHILLIPP STEINHART, NOTE 6: Der Kernjob eines Linksverteidigers: linke Seite dichthalten. Zu seinem Pech wie Unvermögen fielen alle vier Gegentore vor der Pause über seine Seite. Drei gingen (auch) auf seine Kappe.

DANIEL WEIN, NOTE 5: Abräumer, der nur unzureichend abräumen konnte. Oft lief er auch einen Schritt hinterher.

STEFAN LEX, NOTE 5: Zurück in der Startelf und genauso verloren wie seine Kollegen. Noch nicht in der Form, um 1860 weiterzuhelfen.

EFKAN BEKIROGLU, NOTE 4: Eine Freistoßchance, leicht abgefälscht von Magdeburgs Torhüter Brunst vereitelt. Setzte nur spärlich Impulse, die meist verpufften.

TIMO GEBHART, NOTE 5: Ließ zwei, drei Mal sein Können aufblitzen, doch auch der Spielmacher konnte sich nie in Szene setzen. Geschweige denn Torchancen heraufbeschwören. Nach knapp einer Stunde runter.

BENJAMIN KINDSVATER, NOTE 4: Er bekam Sechzigs gebrauchten Tag auch am eigenen Leib zu spüren: Ging angeschlagen ins Spiel und verließ es ohne große Arbeitsnachweise, nachdem er es auf die lädierte Schulter und seine Nase abbekommen hatte.

SASCHA MÖLDERS, NOTE 5: Was tun, wenn man komplett in der Luft hängt? Malochen, schimpfen, Kopf schütteln. Alleingelassen, aber auch ohne gelungene Aktionen.

MARIUS WILLSCH, NOTE 5: Ersetzte den geschundenen Kindsvater und konnte das Spiel ebenso wenig an sich reißen wie sein Vorgänger.

DENNIS DRESSEL, NOTE 4: Ersetzte Lex zur Pause und ließ zumindest den Ball ab und an brauchbar laufen. Mehr nicht.

MARKUS ZIEREIS, NOTE 3: "Durfte" nach Gebharts Abgang seinen längsten Saisoneinsatz feiern. Nach seinem Pokal-Dreierpack brach der Null-Tore-Stürmer an seine Liga-Serie - seine neue Statistik: eins aus 49.

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