5:0-Sieg gegen Ingolstadt EHC Red Bull schlägt Rumpftruppe

Jubeln über den 5:0-Sieg gegen Ingolstadt: Die Spieler des EHC. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

 In einer kuriosen Partie gegen 11 Ingolstädter Spieler siegt der EHC und verschafft sich einen Vorteil im Playoff-Rennen

 

München - Wirklich mit Ruhm bekleckert hat sich der EHC Red Bull München nicht am Sonntag-Nachmittag beim 5:0-Sieg vor 3755 Zuschauern gegen den ERC Ingolstadt. Denn der einseitige Sieg war dem Norovirus geschuldet, den sich gleich elf Spieler des ERC Ingolstadt eingefangen hatten.

Nach zwei Minuten hatte der EHC doppelt getroffen. Geburtstagskind und Topscorer Alexander Barta (wurde 31) (1.) und Daniel Sparre (2.) legten vor. Im zweiten Abschnitt baute der EHC die Führung durch Nick Palmieri (25.) und Fabio Carciola (28.) auf 4:0 aus. Den Schlusspunkt setzte Danny Richmond vor 3755 Zuschauern (49.).

EHC-Trainer Pierre Pagé entschuldigte sich bei Ingolstadts Trainer Niklas Sundblad für die verweigerte Spielabsage: „Es tut mir Leid für Nik. Die werden später ein harter Gegner sein, das ist sicher.“ Denn vor der Partie hatte der ERCI versucht das Spiel zu verschieben. Doch da sie genau die erforderlichen 9 Feldspieler und einen Torhüter stellen konnten, ging der EHC nicht darauf ein. Hinzu kamen drei SPieler von Drittligist Regensburg, die sich Ingolstadt ausgeliehen hatte.

Der schönste Moment folgte erst nach dem Spiel, als die Fankurve ein Geburtstagsständchen für Alexander Barta anstimmte.

Der EHC bleibt Siebter mit nun vier Punkten Vorsprung auf Ingolstadt.

 

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