50 Jahre nach "Zur Sache, Schätzchen" Uschi Glas mag München so gern wie zu "Schätzchen"-Zeiten

1967: Werner Enke mit Uschi Glas (r.) und Regisseurin May Spils bei den Dreharbeiten für den Film "Zur Sache Schätzchen". Foto: Brix/dpa

50 Jahre nach dem Film-Klassiker "Zur Sache, Schätzchen" erzählt Uschi Glas in der eigenen München-Ausgabe der Zeit-Magazins, was München für sie bedeutet.

 

München - Vor 50 Jahren ist "Zur Sache, Schätzchen" gedreht worden. Der Film von Regisseurin May Spils mit Werner Enke wurde zum Klassiker – und machte Uschi Glas (73) berühmt. In der eigenen München-Ausgabe des Zeit-Magazins erzählt die gebürtige Niederbayerin was die Stadt für sie bedeutet: "Ich mag München noch genau so wie zu "Schätzchen"-Zeiten. Es ist eine sichere Stadt geblieben", schildert sie. Das falle ihr besonders auf, wenn Kolleginnen nach München kommen.

Die staunten, wie frei man sich als Frau hier bewegen kann. "Dass man ohne Bedenken nach dem Theaterbesuch alleine mit der U-Bahn nach Hause fahren kann", zum Beispiel.

"Zurückdrehen in die alte Zeit"

Auch mit ihren Kollegen May Spils und Werner Enke aus der Komödie "Zur Sache, Schätzchen" hat die 73-Jährige noch Kontakt. "Zuletzt habe ich die beiden in der Pasinger Fabrik gesehen, bei einer kleinen Ausstellung zu unserem Film", erinnert sie sich. "Wenn Werner, May und ich zusammenkommen, ist das jedes Mal eine Art Zurückdrehen in die alte Zeit. In das alte München", schwärmt Glas.

Lustige Gespräche führen die drei auch im Englischen Garten, bei Spaziergängen um den Kleinhesseloher See und der Einkehr im Seehaus.

Nicht nur die Sicherheit schätzt Glas an ihrer Wahlheimat – auch Toleranz und Mitgefühl strahlt München für sie aus. Was ihr an den Bewohnern der Stadt so gefällt? "Dass sie aufstehen, wenn sie merken, dass etwas droht schiefzulaufen."

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