450 Menschen mussten Häuser verlassen Regensburg: Erneut Fliegerbombe entschärft

Beim Bombenfund vor gut drei Wochen mussten Tausende in Regensburg ihre Häuser verlassen. Foto: dpa

Fünf Fliegerbomben sind in diesem Jahr bereits in Regensburg entdeckt und entschärft worden. Vor gut drei Wochen musste ein ganzes Wohnviertel und ein Krankenhaus geräumt werden. Am Dienstag musste das Kampfmittel-Räumkommando erneut anrücken - wieder mit Erfolg.

 

Regensburg - In Regensburg ist erneut eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt und entschärft worden. Die Fünf-Zentner-Bombe war am Dienstagmorgen bei Baggerarbeiten unweit der Donauarena freigelegt worden war. Am Abend gab das Kampfmittel-Räumkommando nach erfolgreicher Entschärfung Entwarnung. Etwa 450 Menschen hatten zuvor ihre Wohnungen und Häuser verlassen müssen. Neben mehreren Straßen hatten die Sicherheitskräfte auch die Bahnlinie zwischen Regensburg und Schwandorf am Nachmittag gesperrt. Zudem war die Schifffahrt auf der Donau betroffen.

Zuletzt war vor gut drei Wochen eine Bombe in einem Wohngebiet der Domstadt entschärft worden. Damals hatte es die größten Evakuierungsmaßnahmen in Regensburg gegeben: 5300 Menschen mussten ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Auch das größte deutsche katholische Krankenhaus in unmittelbarer Nähe zum Fundort wurde vollständig geräumt. Rund 400 Einsatzkräfte von Polizei und Rettungsdiensten waren damals im Einsatz.

 

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