4:2 in Iserlohn Spitzenreiter EHC München müht sich zum Sieg

Die EHC-Eishackler setzten sich am Freitagabend 4:2 in Iserlohn durch. Foto: Red Bull/gepa pictures/City-Press/Marco Leipold

Spitzenreiter Red Bull München ließ sich vom Erfolg der Mannheimer Adler am Donnerstag nicht beeindrucken. Das Team von Trainer Don Jackson gewann bei den Iserlohn Roosters mit 4:2 (2:1, 0:0, 2:1) und vergrößerte seinen Vorsprung wieder auf sechs Punkte.

 

Iserlohn - Der EHC Red Bull München ist mit einem 4:2-Auswärtserfolg bei den Iserlohn Roosters in den Endspurt der DEL-Saison 2019/20 gestartet. Zwei Treffer von Verteidiger Yannic Seidenberg sowie Trevor Parkes und Yasin Ehliz in der Schlussphase ließen die Red Bulls vor 4.028 Zuschauern jubeln und halten den Spitzenreiter weiter auf Kurs. Freuen konnte sich auch Daryl Boyle, der am Freitag sein 500. DEL-Spiel bestritt.

Nach der fast zweiwöchigen Pause benötigen beide Teams einige Minuten, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Die ersten Münchner Abschlüsse in Richtung Andreas Jenike kamen ungenau. Auf der Gegenseite verlebte auch Daniel Fießinger, der für Danny aus den Birken zwischen den Pfosten stand, zunächst einen eher ruhigen Abend.

Ab der neunten Minute nahm das Duell dann Fahrt auf: In doppelter Überzahl legten sich Chris Bourque und Co. den Gegner zurecht, Seidenberg schloss per Schlagschuss aus dem hohen Slot ab. Ihrerseits ließen die Red Bulls in Unterzahl den Gastgebern nur wenig Raum. Trotzdem traf Michael Halmo (12.) zum 1:1. Der Ausgleich hatte nur knapp eine Minute Bestand, weil Seidenberg aus der Distanz erneut maßgenau zielte. Der Puck schlug links neben dem IEC-Goalie ein (13.). Die 2:1-Führung nahm München mit in die erste Pause.

Iserlohn wird im zweiten Drittel stärker

Mit Beginn des Mittelabschnitts konnte sich Iserlohn etwas vom Druck lösen. Der Schuss von Jamison MacQueen prallte am Lattenkreuz ab, wie der Videobeweis bestätigte. Beim anschließenden Powerplay verpasste Seidenberg knapp seinen Dreierpack. Der Spitzenreiter konnte die Roosters im hohen Tempo zu weiteren Fehlern zwingen. In dieser Phase war es einzig Jenike, der das Spiel offen hielt. Konrad Abeltshauser nahm nach herrlichem Zuspiel von Parkes im Slot Maß. Der Torwart wehrte zur Seite ab, warf sich anschließend in Bourques Nachschuss und rettete ein drittes Mal gegen Abeltshauser. Da sich der Tabellenvorletzte auch in Überzahl kaum noch Chancen erspielte, blieb es vor dem Schlussdrittel beim 2:1.

Nur 26 Sekunden nach Wiederbeginn ertönte die Torsirene. Die Roosters kamen durch Jake Weidner, der die Scheibe von Halmo bekam und Fießinger aus der Drehung bezwang, zum Ausgleich und verteidigten diesen dank eines weiterhin stark aufgelegten Jenike. Der Goalie stand auch richtig, als Frank Mauer bei eigener Unterzahl auf das Tor zulief. In der Schlussphase war es schließlich Parkes, der sein Team für das Chancenplus (45:31 Schüsse) belohnte. Bei seinem 23. Saisontreffer für die Red Bulls versuchte er den Bauerntrick und fand die Lücke zwischen Jenike und dem Pfosten (56.). Den Schlusspunkt am Seilersee setzte Ehliz per Empty Net-Goal (60.).

 

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