3:4-Pleite in Schweden Eishockey-Meister EHC Red Bull München in Champions League ausgeschieden

Das Hinspiel in München (Bild) endete 1:1 - in Schweden kassierte der EHC nun eine 3:4-Pleite. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Der deutsche Eishockey-Meister EHC Red Bull München ist durch eine 3:4-Niederlage in Schweden in der Champions League ausgeschieden.

 

Växjö - Die ersatzgeschwächten Münchner unterlagen am Dienstag in Schweden bei den Växjö Lakers mit 3:4 (1:1, 1:3, 1:0), nachdem das Hinspiel in der Vorwoche 1:1 ausgegangen war.

Trotz einer beachtlichen Leistung und viel Druck in einigen Phasen der Partie war für das Team von Trainer Don Jackson damit wie schon in der vergangenen Saison in der ersten K.o.-Runde dieses europäischen Vereinswettbewerbs Endstation.

EHC durfte von Sensation träumen

Der Außenseiter aus der Deutschen Eishockey Liga lag zu Beginn des zweiten Drittels nach den Toren von Maximilian Kastner (16. Minute) und Richie Regehr (23.) sogar in Führung und durfte vom Einzug ins Achtelfinale träumen.

Dann aber drehte der schwedische Spitzenclub innerhalb von zehn Minuten die Partie. Jerome Flaakes Treffer zum 3:4 (52.) sorgte noch einmal für eine aufopferungsvolle Schlussphase der Gäste aus Bayern. Växjö rettete sich über die Zeit, auch weil München sich mit Strafzeiten um die Chance auf die Verlängerung brachte.

Der EHC musste in Südschweden ohne sechs Stammspieler antreten, nachdem zu Wochenbeginn auch Nationalstürmer Daryl Boyle ausgefallen war. Er wird den Red Bulls wie Florian Kettemer, Frank Mauer, John Rogl, Joachim Ramoser und Steve Pinizzotto noch eine Weile fehlen.

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