335 Menschen an Bord Kein Brand: Zwischenfall auf Kieler Ostsee-Fähre

, aktualisiert am 02.10.2018 - 17:04 Uhr
Die Fähre war auf dem Weg von Kiel ins litauische Klaipeda. Foto: Archivbild DFDS Seaways/dpa

Keine Explosion, kein Feuer: Auf einer Fähre der Reederei DFDS ist es nach einem Maschinenschaden zu einer Rauchentwicklung gekommen. An Bord des Schiffes waren 335 Menschen.

 

Kiel/Klaipeda - Auf einer Ostsee-Fähre mit knapp 300 Passagieren an Bord ist es zu einem Zwischenfall gekommen.

Zunächst hatte das litauische Verteidigungsministerium in Vilnius am Dienstag von einem Feuer berichtet. Nach Abgaben der Reederei entwickelte sich lediglich Rauch nach einem Maschinenschaden, von einem Brand war nicht die Rede.

"Alle Menschen sind gesund und munter, sie sind alle auf dem Schiff, es gibt keine Panik, keine Verletzten", sagte Eugenijus Valikovas von der Seenotrettungsleitstelle der litauischen Armee der Agentur BNS. Laut Reederei war das Schiff mit 294 Passagieren und 41 Besatzungsmitgliedern auf dem Weg von Kiel nach Klaipeda in Litauen.

Zuvor hatten die "Kieler Nachrichten" gemeldet, dass eine Fähre der Reederei DFDS mit 335 Menschen an Bord in der Ostsee in Brand geraten sei. Die Zeitung berief sich dabei auf Informationen des litauischen Militärs und schrie von einer "Explosion im Maschinenraum.

 

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