31-Jährige erstochen Mord in Obersendling: Fast 20 Messerstiche!

In diesem Hauseingang wurde eine 31-Jährige erstochen. Der Täter stach so hart zu, dass die Klinge abbrach. Foto: Gaulke/Daniel von Loeper

Mord in Obersendling: Eine 31-jährige Frau ist an der Haustüre umgebracht worden. Jetzt sind Details vom Polizeieinsatz am Freitagabend bekannt.

 

München - Eine 31-jährige Frau ist am Freitagabend vor ihre Haustür in München erstochen worden. Die Frau sei gegen 20.30 Uhr von einem Besuch in einem Fitness-Studio zurückgekehrt und wollte gerade ihre Haustür im Stadtteil Obersendling aufsperren, als sie von einem Unbekannten überfallen und mit fast 20 Stichen getötet wurde, wie die Münchner Polizei am Samstag mitteilte. Nachbarn hörten die Schreie der Frau und alarmierten die Polizei. Ein Notarzt konnte der 31-Jährigen aber nicht mehr helfen.

Die Polizei sperrte in der Nacht nach der Tat das Areal um das Mordhaus großräumig ab, auch die Halskestraße durfte nicht mehr befahren werden. Die Feuerwehr stellte Lichtmasten auf, dann suchten dutzende Polizisten die Gegend nach tatrelevanten Dingen - unter anderem dem Griff des Tatmessers – ab. Die Klinge war bei der Bluttat abgebrochen. Auch Suchhunde wurden eingesetzt und der Inhalt von Mülleimern gesichert.

Die Tote stammt aus Sachsen, lebte und arbeitete aber seit mehreren Jahren in München.

Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Die Polizei weiß noch nicht, ob der Mörder seinem Opfer aufgelauert hatte, oder ihm gefolgt war. Ebenso ist unbekannt, ob die Frau ihren Mörder gekannt hat.

Die Polizei sucht nach Zeugen:

"Wer hat verdächtige Wahrnehmungen am Abend des 04.01.2013, in der Zeit zwischen 20.00 Uhr und 21.00 Uhr im Bereich der Halskestraße in München-Sendling gemacht? In diesem Zusammenhang sucht die Mordkommission München auch nach einem Messergriff ohne Klinge, der in dem Bereich abgelegt worden sein könnte.

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen."

 

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