3:0-Führung verspielt EHC München kassiert Überraschungs-Pleite beim ERC Ingolstadt

EHC-Keeper Kevin Reich vertritt den verletzten Danny aus den Birken, konnte die Niederlage in Ingolstadt aber nicht verhindern. Foto: redbull/GEPA Pictures

Überraschende Niederlage für den EHC München! Am Sonntag musste sich das Team von Trainer Don Jackson 4:6 geschlagen geben - trotz zwischenzeitlicher 3:0-Führung.

 

Ingolstadt - Der EHC Red Bull München hat das Derby beim ERC Ingolstadt mit 4:6 (3:0|0:4|1:2) verloren. Vor 3.800 Zuschauern trafen Frank Mauer, Trevor Parkes, Patrick Hager und Yasin Ehliz für den Tabellenführer, der trotz der Niederlage den Zehn-Punkte-Vorsprung auf den ersten Verfolger Straubing Tigers wahrte.

Parkes sorgte nach 94 Sekunden mit einem Schuss ins linke Kreuzeck für einen perfekten Start der Gäste. Mauer schloss nach vier Minuten einen Alleingang zum 2:0 ab. Die Red Bulls spielten stark auf, setzten die Panther unter Druck und gerieten nur während des ersten Ingolstädter Powerplays unter Druck. Die beste Chance hatte Kristopher Foucault mit einem Handgelenkschuss, den Münchens Torhüter Kevin Reich aber parierte (9. Minute). In der elften Minute nutzten die Münchner ein 4-gegen-3-Powerplay zum 3:0: Mark Voakes passte hart vor das Tor auf den Schläger von Hager und der lenkte den Puck über die Linie.

Ingolstadt kommt mit Doppelschlag zum Ausgleich

Im Mittelabschnitt kamen die Panther besser aus der Kabine – und zurück ins Spiel: Foucault erzielte in einem 5-gegen-3-Powerplay den ersten ERC-Treffer (23.). Mirko Höfflin mit einem weiteren Überzahltor (27.) und Tim Wohlgemuth (28.) glichen das Ergebnis binnen 49 Sekunden aus. Danach sortierten sich die Red Bulls. Mads Christensen (29.) und Ehliz (30.) hatten Chancen auf die erneute Führung, sie konnten Panther-Goalie Jochen Reimer aber nicht bezwingen. Dann schlug Ingolstadt zum vierten Mal zu: Wayne Simpsons Schuss konnte Reich noch abwehren, beim Nachschuss von Michael Collins war er jedoch chancenlos (35.).

Im Schlussdrittel verteidigte Ingolstadt gut. Die Red Bulls hatten es schwer, in das gegnerische Drittel zu kommen. Eine Ausnahme war eine Einzelaktion Mauers, der das Tor aber knapp verfehlte (44.). Maximilian Daubners Schuss (49.), der ebenfalls vorbeiging, war der Start einer Münchner Druckphase. Wenig später verpasste Voakes mit einem freien Schuss den Ausgleich (50.).

Chris Bourque hatte mit der Rückhand eine weitere Topchance (54.), der nächste Treffer fiel aber auf der Gegenseite. Matthew Bailey fand eine Lücke im kurzen Eck (55.) und erhöhte auf 5:3 für Ingolstadt. In der 58. Minute verkürzte Ehliz in einem Powerplay auf 4:5. Wenig später ging Torhüter Reich zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis – ohne Erfolg. Ingolstadts Olson sorgte 51 Sekunden vor dem Ende mit einem technischen Tor für den 4:6-Endstand.

 

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