20 Minuten ohne Strom Kabel durchtrennt: Stromausfall im Frankfurter Hauptbahnhof

Wie schon einmal im Herbst 2012 gingen im Frankfurter Hauptbahnhof die Lichter aus. Sämtliche Elektronik auf dem Gelände ist für 20 Minuten ausgefallen, einzig alleine die Züge und Rolltreppen, waren aufgrund der Notstromversorgung noch aktiv. Foto: dpa

Frankfurt hat neben Hamburg den meistbesuchten Bahnhof Deutschlands. Jetzt gingen dort bei einem Stromausfall die Lichter aus.

 

Frankfurt/Main - Blackout im Frankfurter Hauptbahnhof: Für rund 20 Minuten fiel an einem der verkehrsreichsten Bahnhöfe Europas am Freitagmorgen der Strom aus. Die Ursache war hausgemacht: Bei Gleisbauarbeiten vor der Einfahrt in den Kopfbahnhof hatten Arbeiter ein Kabel beschädigt. Das hatte um 10.35 Uhr einen Kurzschluss ausgelöst, wie ein Bahnsprecher berichtete.

"Die Züge fahren noch, sonst ist der ganze Bahnhof dunkel", sagte ein Sprecher der Bundespolizei während des Stromausfalls. In der Ladenzeile gingen die Lichter aus, Telefone und EC-Lesegeräte funktionieren nicht. Die Anzeigetafeln über den Gleisen und in der Haupthalle wurden schwarz.

Der Zugverkehr selbst war nicht betroffen, auch die Rolltreppen zu den S- und U-Bahnen liefen. Der Grund: "Für alle sicherheitsrelevanten Bereiche gibt es eine Notstromversorgung." Die Dieselmotoren sprangen an, als der Strom ausfiel.

Frankfurt ist neben Hamburg der meistbesuchte Bahnhof Deutschlands. 450 000 Menschen besuchen täglich den Verkehrsknotenpunkt. Dass es dort schon mal einen Stromausfall gab, daran kann sich der Sprecher zumindest in den letzten Jahren nicht erinnern.

 

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