2:0 gegen Krefeld EHC München bleibt Mannheim auf den Fersen

John Mitchell lässt sich nach seinem Treffer zum 2:0 für den EHC München von seinen Teamkollegen feiern. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Mit einem 2:0-Heimsieg gegen die Krefeld Pinguine hat der EHC München den Abstand auf die Adler Mannheim auf fünf Punkte verkürzt - der DEL-Spitzenreiter verlor bei Schlusslicht Schwenningen.

München - Es war eine enge Kiste für den EHC Red Bull München: Erst als die Krefelder in der Schlussminute den Torhüter vom Eis nahmen, traf John Mitchell ins leere Tor und sorgte damit für die Entscheidung.

Am Ende hieß es vor 3.510 Zuschauern im Olympia-Eisstadion 2:0 (0:0, 0:0, 2:0) für den Titelverteidiger. Ryan Button hatte die Münchner in der 43. Minute in Führung gebracht, Danny aus den Birken kam zu seinem vierten Shutout der Saison.

"Ich bin sehr glücklich, dass ich das Tor gemacht habe. Es war ein wichtiges Tor. Wir haben nie aufgegeben", sagte EHC-Torschütze Button. Mit dem Heimsieg konnte sein Team den Rückstand auf fünf Punkte gegenüber Spitzenreiter Mannheim verkürzen.

Die Red Bulls übernahmen von Beginn an die Spielkontrolle. Doch trotz vieler Abschlüsse gelang den Hausherren nicht der Führungstreffer. Im Schlussabschnitt drängten die Roten Bullen dann vehement. Button erlöste seine Mannschaft in einer Drangperiode mit einem wuchtigen Schuss.

Überraschende Pleite für Mannheim

Spitzenreiter Mannheim verlor bei den Schwenninger Wild Wings nach einem Durchhänger im zweiten Drittel deutlich mit 0:4 (0:0, 0:3, 0:1). Den Grundstein zu ihrem Erfolg legten die Wild Wings innerhalb von nur fünf Minuten durch die Tore von Andreé Hult (21., 25.) und Simon Danner (23.). Den vierten Treffer besorgte Anthony Rech drei Sekunden vor Schluss (60.).

Mit dem vierten Sieg im fünften Spiel unter dem neuen Trainer Paul Thompson gab Schwenningen den letzten Tabellenplatz an die Grizzlys Wolfsburg ab. Im dritten Spiel des Abends bezwangen die Kölner Haie die Nürnberg Ice Tigers souverän mit 4:1 (2:1, 1:0, 1:0). Für die Haie trafen Felix Schütz (1.), Ryan Jones (12.), Jason Akeson (36.) und Morgan Ellis (55.). Den Nürnberger Ehrentreffer erzielte Brandon Segal (16.).

 

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