2. Liga am Samstag 5:0 - Dynamo sorgt für erste VfB-Pleite unter Wolf

Der Dresdner Marvin Stefaniak und der Stuttgarter Carlos Mané (rechts) im Laufduell. Foto: dpa

Unsanfte Landung für den VfB Stuttgart und Trainer Hannes Wolf: Mit 0:5 geht der VfB bei Dynamo Dresden unter. Auch mit Neuzugang Damjan Djokovic in der Startelf kann die SpVgg Greuther Fürth ihren krassen Abwärtstrend nicht stoppen.

Dresden - Hannes Wolf hat im dritten Spiel seine erste deftige Pleite als Cheftrainer des Zweitligisten VfB Stuttgart kassiert.

Der Bundesliga-Absteiger blamierte sich nach zuletzt vier Spielen in Folge ohne Niederlage bei Aufsteiger Dynamo Dresden mit 0:5 (0:3) und fiel vorerst auf Rang fünf zurück.

Für Dresden, das aus seinen vorangegangenen vier Spielen nur eine Zähler ergattert hatte, machten Stefan Kutschke (38.), Geburtstagskind Andreas Lambertz (42.), Akaki Gogia (44., 74.) und Pascal Testroet (77.) den dritten Saisonsieg und bislang höchsten Sieg von Dynamo im Profifußball perfekt.

"Diese Minuten vor der Pause haben uns gekillt. Das war ein grausamer Tag. So etwas darf uns nicht noch einmal passieren", sagte VfB-Coach Wolf nach dem Abpfiff bei Sky. Dynamo-Torschütze Lambertz war an seinem 32. Geburtstag dagegen hochzufrieden: "So hätte ich mir den Tag nicht vorgestellt. Das war toll."

Vor 29.906 Zuschauern agierten die Hausherren von Beginn an auf Augenhöhe mit dem Favoriten, der durch Kapitän Christian Gentner und den Portugiesen Carlos Mané bis zur Dynamo-Führung zwei gute Chancen verzeichnete.

Nach Kutschkes Kopfballtreffer zum 1:0 nutzten dann Lambertz und Gogia weitere Schnitzer in der VfB-Abwehr gnadenlos aus. Nach der Pause versuchten die Schwaben zwar, dem Spiel noch einen Wende zu geben, Dynamo hielt den Aufstiegsfavoriten aber bis zum Schluss in Schach und dominierte klar das Geschehen.

In der Schlussphase schraubten die Gastgeber dann gegen desolate Schwaben durch Gogia und Testroet das Ergebnis noch in die Höhe. Beste Akteure bei Dresden waren Gogia und Lambertz, beim VfB wusste lediglich Takuma Asano nach seiner Einwechslung einigermaßen zu überzeugen.

Fürther Abwärtstrend setzt sich fort

Auch mit Neuzugang Damjan Djokovic in der Startelf hat die SpVgg Greuther Fürth ihren krassen Abwärtstrend in der 2. Fußball-Bundesliga nicht stoppen können. Die Franken kassierten am Samstag gegen den weiter überraschenden 1. FC Heidenheim die nächste deprimierende Niederlage. Sie unterlagen im eigenen Stadion nach einem unerklärlichen Fehlstart mit 0:2 (0:2).

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Ben Halloran (14. Minute) und Tim Kleindienst (18.) entschieden mit einem Doppelschlag frühzeitig die Partie zugunsten der auf Platz zwei vorrückenden Gäste. Vor 7325 Zuschauern lieferten die Fürther zwei Wochen nach dem 0:4 in Stuttgart eine weitere ideenlose Vorstellung ab. Heidenheim agierte abgeklärt und im Abschluss höchst effektiv. Kurz vor dem Schlusspfiff hätten die Gäste nach einem Foul an Marc Schnatterer sogar noch einen Elfmeter erhalten können.

Fürths Trainer Stefan Ruthenbeck hatte eigentlich eine positive Reaktion seiner Mannschaft sehen wollen. Doch das Gegenteil trat ein.

 
 

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