2. Liga als Ziel Börsengang: SpVgg Unterhaching erzielt Rekordwert!

, aktualisiert am 26.07.2019 - 18:56 Uhr
Hat gut lachen: Haching-Geschäftsführer "Manni" Schwabl. Foto: GES/Augenklick

Haching-Boss Manfred Schwabl kann zufrieden sein: Der Börsengang der SpVgg Unterhaching ist bisher sehr erfolgreich. Die Münchner Vorstädter erzielten sogar einen Rekordwert an der Münchner Börse.

 

München - Der Börsengang von Fußball-Drittligist SpVgg Unterhaching ist bislang ein voller Erfolg.

Bis zum Ende der Zeichnungsfrist am Freitag gingen mehr als 1.150 einzelne Orders für 332.469 Aktien zum Preis von 8,10 Euro ein – ein Rekordwert für direkt an der Münchner Börse gezeichnete Aktien. "Der Börsengang von Unterhaching stieß auf ein sehr breites und positives öffentliches Interesse", sagte Marc Feiler, Geschäftsführer der Börse München.

Haching-Boss Schwabl ist zufrieden

Vorbörslich hatte die SpVgg Unterhaching Fußball GmbH & Co. KGaA bereits 545.635 etwas günstigere Aktien ausgegeben. Der Bruttoemissionserlös beträgt damit laut Klubangaben bereits 6,7 Millionen Euro. Weitere 621.896 Aktien sollen im Rahmen einer Privatplatzierung an Interessenten aus dem In- und Ausland ausgegeben werden.

"Wir haben unser Ziel, die Aktien möglichst breit zu streuen, erreicht. Die Spielvereinigung verfügt schon jetzt über ein hohes Eigenkapital, ist schuldenfrei und hat bis auf weiteres Planungssicherheit", sagte Geschäftsführer Manfred Schwabl. Der ehemalige Bundesligist (1999 bis 2001) will innerhalb der kommenden drei Jahre in die 2. Bundesliga aufsteigen.

Unterhaching mit Personalsorgen

Den finanziellen Schwung will die SpVgg nun mitnehmen, denn am Samstag steht das erste Heimspiel der Drittliga-Saison an. Gegen die Würzburger Kickers plagen die Hachinger aber - wie in der Vorsaison - Personalprobleme. Nun hat sich noch Sascha Bigalke verletzt, der Spielmacher verdrehte sich beim Saisonauftakt in Kaiserslautern (1:1) das Knie und wird am Samstag (14 Uhr) wohl fehlen.

Ebenfalls nicht mit dabei sind Neuzugang Jannik Bandowski (Rippenbrüche), Kapitän Josef Welzmüller (Trainingsrückstand nach Kreuzbandriss), Marc Endres (Knieprobleme) und Alexander Kaltner (Knieverletzung). Für Torjäger Stephan Hain kommt ein Einsatz nach seinem Syndesmosebandriss wohl noch zu früh.

 

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