1860-Stürmer zum KSC verliehen Klausel für Aufeinandertreffen: Mugosas Millionenspiel

 Foto: Matthias Eicher / Sport

Der TSV 1860 erlebt nach der Leihe von Torjäger Stefan Mugosa ein altbekanntes Phänomen: Verlässt ein Spieler die Löwen, läuft er plötzlich zur Höchstform auf. Nach dem ersten Treffer von Mugosa im ersten Spiel hat Geschäftsführer Anthony Power einem Einsatz des Montenegriners im Liga-Duell einen Riegel vorgeschoben - mit einer ganz speziellen Klausel.

 

München - Der Karriereweg der hochtalentierten Bender-Zwillinge oder Kevin Volland überraschte kaum, der steile Aufstieg des Julian Weigl war da schon überraschender. Kurios ist auch der aktuelle Fall des Stefan Mugosa. Der Montenegriner galt bei 1860 als Torlos-Stürmer und konnte in anderthalb Jahren bei Sechzig keinen einzigen LIga-Treffer erzielen. Sein Können deutete er nur mit einem Pokaltreffer gegen Mainz 05, der ein oder anderen hoffnungsvollen Vorbereitung oder als Trainingsweltmeister an.

Jetzt beim KSC ist alles anders: Nachdem der 24-Jährige von Sechzigs Ex-Sportchef Oliver Kreuzer entliehen wurde, traf Mugosa prompt in seinem ersten Spiel zum ersten Mal ins Tor und erzielte in Bochum (1:1) die Führung. Jetzt treffen der KSC und Mugosa auch noch kommende Woche auf die Gisinger - Mugosa wird allerdings laut "Bild" nicht mit von der Partie sein: 1860-Geschäftsführer Anthony Power soll mit Kreuzer und dem KSC eine millionenschwere Klausel ausgehandelt haben. Diese besagt, dass Karlsruhe für den Fall eines Mugosa-Einsatzes einen siebenstelligen Betrag berappen muss - Mugosas Millionenspiel.

Wie die Bild berichtet, sei der Leihvertrag zwischen 1860 und den Badenern bereits klar gewesen, da wollte Power im Leihvertrag schriftlich eine Klausel fixieren lassen, dass Mugosa nicht auflaufen darf und der KSC andernfalls 100.000 € zahlen müsse. Durchaus Gang und Gebe bei Winter-Transfers. Eine Stunde später erhöhte Sechzig die Summe gar auf eine Million - die Höhe der Summe ist dann doch ungewöhnlich hoch.

Weder der KSC, noch die Löwen hätten sich auf Nachfrage dazu äußern wollen, klar ist aber: Power und Sechzig scheinen wohl auf Nummer sicher gehen zu wollen, dass Mugosa in nicht auch gegen die Löwen trifft und Cheftrainer Vitor Pereira in Richtung Tabellenende schießt. 

 

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