1860-Rebell erklärt sich Kirmaier exklusiv: "Ich klage FÜR den Verein"

Helmut Kirmaier ist von seiner Mission überzeugt. Foto: Daniel von Loeper

Die Delegiertenversammlung des TSV 1860 wirft ihre Schatten voraus. Helmut Kirmaier kündigt bereits die nächste Klage an.

 

München - Im Exklusiv-Interview mit der AZ (Dienstagsausgabe) erklärt der Gegner von Gerhard Mayrhofer, warum er gegen den Verein gerichtlich vorgeht. "Ich will, dass sich der Verein an die Satzung hält. Ich führe den Prozess nicht gegen den Verein. Ich führe ihn für den Verein. Das kann ich aber nur, indem ich gegen den Verein klage, weil es rechtlich nicht anders geht. Ich muss gegen den Verein klagen, weil es im Sinne von 1860 ist."

Was wie ein Widerspruch klingt, liegt an der verzwickten rechtlichen Situation bei Sechzig. Hat Kirmaier Recht, dann hat der Aufsichtsrat des TSV im Frühjahr 2013 einen fatalen Fehler begangen, unter dem der Klub heute noch leidet. Selbst Mayrhofer sagte zuletzt im "Blickpunkt Sport", dass er sich nicht sicher sein könne, ob mit der Versammlung am Dienstagabend in Taufkirchen alles rechtlich wasserdicht sei.

Mayrhofers Aussage ist Wasser auf die Mühlen Kirmaiers. "Wir wissen, dass wir auf der richtigen Fährte sind. Egal, was beschlossen wird, wir werden dagegen vorgehen. Sobald die Versammlung stattfindet und irgendetwas beschließt, werden wir klagen."

Damit ist klar: Die Delegierten werden beschließen können, was sie wollen - der Rechtsstreit zwischen 1860 und Kirmaier wird in die nächste Runde gehen.

Doch damit nicht genug: Lesen Sie am Dienstag in der AZ, was wirklich hinter den Bestechungsvorwürfen um Erich Meidert steckt und welche Rolle Dieter Schneider in all dem Schlamassel bei Sechzig wirklich spielt.

 

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