1860-Präsident über Investor Ismaik Cassalette: "Sein letzter Versuch, alle aufzurütteln"

Soll Investor Hasan Ismaik besänftigen: Präsident Peter Cassalette. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Löwen-Präsident Peter Cassalette hatte es bisher nicht leicht in seiner sechswöchigen Amtszeit. Nun soll er die Wogen zwischen 1860 und Hasan Ismaik bei einem Friedensgipfel in Abu Dhabi glätten. Der Oberlöwe zeigt im Vorfeld Verständnis für den Investor.

 

München - Eine Umwandlung von Ismaik-Darlehen in Genuss-Scheine wird es beim TSV 1860 in diesem Jahr nicht geben. Investor Hasan Ismaik hatte seine Zustimmung verweigert und die Löwen dazu aufgefordert, spürbare Veränderungen herbeizuführen.

"Ich verstehe den Mann"

Präsident Peter Cassalette stört sich zwar an den 750.000 Euro Strafe, die den Löwen nun ins Haus stehen, er kann die Verärgerung Ismaiks aber auch nachvollziehen. "Ich verstehe den Mann. Wenn er uns 2011 nicht gerettet hätte, würde 1860 jetzt irgendwo in der vierten Liga kicken", sagte Cassaletter der AZ und erklärt: "Ismaik hat von "Wake up the lions" gesprochen. Vielleicht war die Aktion sein letzter Versuch, alle aufzurütteln."

Jetzt soll Cassalette Anfang Januar nach Abu Dhabi fliegen, um sich Ismaiks konkrete Forderungen anzuhören und den Jordanier zu beschwichtigen.

Mit welchem Plan Cassalette in die Vereinigten Arabischen Emirate reisen will, was er zur drohenden Insolvenz und zur sportlichen Lage beim TSV 1860 sagt, lesen Sie am Donnerstag im großen Interview mit dem Ober-Löwen in ihrer Abendzeitung und auf az-muenchen.de.

 

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