1860-Kult-Trainer über Poschner Lorant: "Weiß nicht, was er da gemacht hat"

Kritisiert die Transferpolitik bei Sechzig: Werner Lorant Foto: sampics/Augenklick

Werner Lorant, Kult-Trainer der Löwen, hat sich vor dem Abstiegsfinale beim Karlsruher SC zur bedrohlichen Lage des TSV 1860 geäußert und kritisiert die Transferpolitik von Sportchef Gerhard Poschner.

 

München - "Mir liegt Sechzig München am Herzen." Das stellt Trainer-Legende Werner Lorant im Gespräch mit "kicker.tv" gleich einmal klar. Der 66-Jährige drückt seinem Ex-Verein nach wie vor die Daumen und hofft auf den Klassenerhalt.

Angesichts der bedrohlichen Lage poltert Lorant gegen Sportchef Gerhard Poschner: "Wenn ich den Kader so zusammenstelle und dann noch im Winter drei Spieler hole und keiner spielt, dann weiß ich nicht, was er da gemacht hat. Das muss ich leider so sagen. Aber wenn du so einen Kader hast für die Zweite Liga, und rumpelst als Sechzig da unten rum, dann ist das sehr schlecht."

Lorant missfällt, dass zahlreiche Neuzugänge ihren Vorschuss-Lorbeeren nicht gerecht wurden. Allerdings vergisst der knorrige Ex-Löwe bei den Wintertransfers, dass BVB-Neuzugang Jannik Bandowski einen Stammplatz erobern konnte, während Krisztian Simon zwischen Startelf, Bank und Verletzten-Status (Innenbandteilriss im Knie) pendelte und nur Anthony Annan keine Rolle bei den Löwen spielen konnte.  

Was dem ehemaligen Löwen-Dompteur darüber hinaus missfällt: Smartphones. "Die Dinger gehören aus. In der Kabine gibt's sowas nicht. Alles aus."
 

 

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