1860 im DFB-Pokal Schwere zweite Reihe: Alternativen gesucht

Nicu, Tomasov, Blanco und Co.: Die AZ zeigt, woran es bei der zweiten Reihe der Löwen hapert. Foto: Sampics

Trainer Maurer fehlen vor dem Pokalspiel gegen Berlin die Alternativen: Bei den Löwen drängt sich kaum jemand von den Reservisten auf.

 

MÜNCHEN Die Löwen wussten, worauf sie sich einlassen. Schon als im Sommer der große Kader-Umbruch anstand und Trainer Reiner Maurer mit Sportchef Florian Hinterberger eine Mannschaft für die Umsetzung des innerhalb von drei Jahren geplanten Aufstiegs zusammenstellte, nahmen die beiden ein gewisses Risiko in Kauf. Den beiden sportlichen Verantwortlichen war schon frühzeitig bewusst, dass sie mit nur einem kleinen Kader in die Runde gehen würden, und zuletzt bekamen sie die Gefahren davon zu spüren.

1860 ergatterte in der Liga nur einen Punkt aus drei Spielen (das Pokal-Spiel beim Berliner AK hatte zum Andruck dieser Ausgabe noch nicht begonnen), und in dieser Negativ-Phase hätte sich Maurer liebend gerne ein paar Alternativen gewünscht. Doch der Trainer musste einsehen, dass die zweite Reihe hinter seinen besten Spielern nicht gut genug ist, um Druck auf die Stammkräfte auszuüben. Die Folge: Nach einer Einwechslung gelang noch keinem Bankspieler diese Saison ein Tor. Maurer sagt zwar: „Wir haben keine elf Stammspieler, wir haben 17 oder sogar 18.“ Und weiter:

„Wir haben ein sehr gutes Klima, alle trainieren mit vollem Eifer und sind absolut bei der Sache.“ Dennoch klafft eine zu erhebliche Lücke zwischen den Spielern der ersten Wahl und den Reservisten. Außer Christopher Schindler, der zu Beginn der Saison fast immer auf der Bank saß und erst zuletzt wegen Grzegorz Wojtkowiaks Verletzung mehr spielte, drängt sich kein Reserve-Spieler für die Stammelf auf.

Die AZ zeigt, woran es bei den einzelnen Löwen-Profis hapert.

 

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