1860 gegen St. Pauli Gegen Pauli: Drei Punkte statt Katerstimmung

Daniel Bierofka Foto: dpa

Am Samstag treffen zwei Vereine aufeinander, die beide dringend Punkte benötigen. Nicht die einzige Parallele zwischen den Löwen und St. Pauli.

 

München – Reiner Maurer steht nicht auf Horrorszenarien. Wer tut das auch schon. Somit kann der Löwen-Trainer auch nicht erklären, welch riesige Katerstimmung bei den Löwen nach einer möglichen Niederlage am Samstag herrschen würde. „Mit so einer Sache beschäftige ich mich nicht“, meint Maurer, der am Mittwoch lediglich mit den Spielern trainierte, die beim Pokalspiel in Berlin nicht zum Einsatz kamen.

Die anderen beließen es beim Auslaufen. Doch auch der FC St. Pauli, der ganz schwach in die Saison gestartet ist, benötigt dringend Punkte. Nicht die einzige Parallele, die beide Vereine aufzuweisen haben. „Es ist fast dieselbe Geschichte, die St. Pauli und wir im Sommer erlebt haben“, sagt Maurer.

Beide Vereine schafften den Aufstieg in die erste Liga nicht, „zudem mussten beiden Vereine ihre Leistungsträger ziehen lassen und haben in einer Großstadt natürlich einen besonderen Druck“, so der Löwen-Coach. Nun sind beide also gezwungen zu punkten. Maurer erwartet deshalb ein „packendes und spannendes Spiel.“

 

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