14 Stunden im eiskalten Wasser Nach Unfall: Kleinkind lag stundenlang neben toter Mutter

Der Kindersitz rettete dem Kind das Leben. Es vergingen wohl rund 14 Stunden bis das schwer verletzte Mädchen gefunden wurde - für die Mutter kam jede Hilfe zu spät. (Symbolbild) Foto: dpa

Der Kindersitz rettete einem anderthalbjährigen Mädchen in den USA das Leben - und ein Angler, der das Autowrack am Ufer eines Flusses fand. Da war die Mutter des Kindes schon tot.

 

Salt Lake City – Im US-Bundesstaat Utah hat ein Kleinkind einen Autounfall überlebt und danach stundenlang im Wagen neben der toten Mutter ausgeharrt. Das 18 Monate alte Mädchen wurde laut Polizei vermutlich erst 14 Stunden später aus dem Wrack gezogen, berichteten US-Medien am Sonntag.

Der Wagen kam laut Polizei in der Nacht zum Samstag aus bislang ungeklärter Ursache von der Straße ab, stürzte in einen Fluss und überschlug sich. Er blieb dort auf dem Dach an der Uferböschung liegen und war von der Straße aus nur schwer zu entdecken.

"Ein Angler wollte entlang des Flusses angeln und bemerkte das Fahrzeug", sagte Cory Slaymaker von der zuständigen Polizei in Utah dem Sender ABC. Retter entdeckten das Mädchen auf einem Kindersitz auf der Rückbank, die 25 Jahre alte Mutter wurde tot am Steuer aufgefunden. Das Kleinkind kam schwer verletzt ins Krankenhaus nach Salt Lake City.

Ob nach dem Unfall Wasser ins Auto strömte, war zunächst unklar. Das Wasser war jedenfalls so kalt, dass drei Polizisten und vier Feuerwehrleute nach der Rettungsaktion unterkühlt ins Krankenhaus kamen.

 

0 Kommentare