1300 Wohnungen Spatenstich am Südpark

Im „Südwink“-Gebäuderiegel an der Kistlerhofstraße wird unter anderem ein Ärztehaus untergebracht. Foto: Accumulata Immobilien Development

Im Münchner Süden werden Wohnungen gebaut – und zwar richtig viele: Auf dem Gelände an der Drygalski-Allee, zwischen Boschetsrieder- und Kistlerhofstraße, war in dieser Woche der Spatenstich für ein Großbauprojekt, bei dem 1300 Miet- und Eigentumswohnungen entstehen.

 

Obersendling - Acht Hektar groß ist das Areal, auf dem das Stadtquartier „Am Südpark“ jetzt hochgezogen wird. Dazu haben sich gleich drei Bauträger zusammengetan: die Bauunternehmen Concept-Real zwei und Accumulata sowie die städtische Wohnungsbaugesellschaft Gewofag.

Den Großteil der Wohnungen errichtet die Concept-Real zwei: 300 Eigentumswohnungen mit ein bin vier Zimmern und 600 Mietwohnungen. Etwa 150 davon sind öffentlich gefördert. Außerdem sind Ladenflächen und zwei Kitas geplant. Insgesamt kostet das rund 350 Millionen Euro.

An Kitas wird’s wohl nicht mangeln: Auch die Gewofag richtet eine sechsgruppige Tagesstätte ein und baut außerdem die übrigen Wohnungen. Etwa 240 Einheiten auf der Basis verschiedener Fördermodelle und zwei Bürgerheime mit 150 Appartements errichtet die Wohnbaugesellschaft.

Außerdem entsteht ein weiteres Studenten-Wohnprojekt im Viertel: Der Verein Gemeinsam leben lernen wird dort eine integrative Wohngemeinschaft für geistig und mehrfach behinderte Menschen zusammen mit Studierenden betreiben.

Ergänzt wird das Quartiersprojekt durch das urbane Zentrum der Accumulata mit dem etwas sonderbaren Namen „Südwink“. Der Gebäuderiegel mit 18 600 Quadratmetern Geschossfläche schließt an das Quartier an und beherbergt ein Ärztezentrum, Büros, Ladenflächen und 151 Studentenwohnungen.

Mit dem Spatenstich beginnt ein Megaprojekt für den Münchner Süden: Rund 100 Millionen Euro kostet allein der „Südwink“. Die Bauphase beginnt allerdings erst im Herbst dieses Jahres und soll Mitte 2018 abgeschlossen sein.

Um die sportlichen zwei Jahre einzuhalten, wollen die drei Bauträger in einem Guss die sechs- bis achtstöckigen Gebäude errichten. Ein bisschen länger Zeit lässt sich die Gewofag mit den Bürgerheimen: Die sollen Ende 2019 fertig werden.

 

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