1:2 in Aachen Schneider: "Mannschaft hat großes Vertrauen in Verantwortliche"

Löwen-Präsident Dieter Schneider Foto: Rauchensteiner/Augenklick

 

Erschöpft sah 1860-Präsident Dieter Schneider nach dem 1:2 der Löwen in Aachen aus. Weniger wegen der Leistung der Kicker - Schneider hatte einfach seit einer "gefühlten Ewigkeit nichts mehr getrunken"

AZ: Herr Schneider, wie viele schlaflose Nächte hatten sie in den letzten Wochen?

DIETER SCHNEIDER: Schlaflose Nächte hatte ich keine. Lediglich kurze, im Durchschnitt habe ich vier bis fünf Stunden geschlafen.

Wie ist die Stimmung in der Mannschaft nach dieser unglücklichen Niederlage?

Die Stimmung ist so, wie sie nach einer Niederlage immer ist: gedrückt. Es war aber ein richtig gutes Auswärtsspiel, doch am Ende des Tages zählen die Tore. Ich kann der Mannschaft nichts vorwerfen und es wäre ungerecht, von einer unverdienten Niederlage zu sprechen. Aber über zumindest einen  Punkt hätten wir uns natürlich gefreut.

Welche Rolle haben die turbulenten letzten Tage gespielt?

Man ist über jede Niederlage enttäuscht. Das eine hat aber nichts mit dem anderen zu tun. Ich denke, dass die Mannschaft großes Vertrauen in die Verantwortlichen hat. Klar, irgendwo ist es bei jedem im Hinterkopf ist, auf dem Platz hat es heute keinen Einfluss gehabt. Man hat ja gesehen, wie die Mannschaft gespielt hat. Ein großes Kompliment von meiner Seite an sie.

Trübt die Niederlage ihre Stimmung oder ist die Freude über die Rettung größer?

Jede Niederlage ist ärgerlich. Es wäre allerdings ein guter Abschluss einer turbulenten Woche gewesen. Aber das Leben ist kein Wunschkonzert.

Wie geht es nun weiter?

Jetzt arbeiten wir noch ein paar Wochen hart, ehe wir uns mit einem leckeren Glas Rotwein zurücklehnen können.

 

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