1. FC Nürnberg Neuer Club-Trainer: Magath? Schaaf? Labbadia? Gross!

Wiesinger-Nachfolger in Nürnberg? Christian Gross. Foto: dpa

Wer wird Nachfolger von Michael Wiesinger? Der 1. FC Nürnberg befindet sich auf Trainersuche.

 

Nürnberg - Nichts ist so vergänglich wie der Trainer von gestern. Kaum ist Michael Wiesinger am Valznerweiher vom Hof gescheucht worden, dreht es sich wieder, das Karussell der großen Namen: Felix Magath, Bruno Labbadia, Thaomas Schaaf, Markus Babbel und so weiter. Favorit für den Posten als Coach des 1. FC Nürnberg ist jedoch ein Schweizer: Christian Gross.

Sportvorstand Martin Bader kündigte eine Entscheidung „in den nächsten Tagen" an: „Ich traue mir schon zu, dass ich mit meinen Kollegen einen Trainer finde, der gerne beim 1. FC Nürnberg arbeitet", sagte der 45-Jährige. Bis zur Jahreshauptversammlung am Montag soll die Personalie spätestens geklärt sein, um nach der sportlichen Talfahrt nicht noch mehr Unruhe aufkommen zu lassen.

Gesucht wird nach der gerade mal 287 Tage dauernden Amtszeit von Wiesinger (40) ein Coach mit viel Erfahrung. In dieses Profil passt der 59 Jahre alte Gross, der 2009/2010 in Stuttgart und bis April 2012 bei Young Boys Bern tätig war. Den FC Basel und Grasshopper Zürich hat er zudem zu sechs Meisterschaften und fünf Pokalsiegen geführt.

Neben Gross werden auch Schaaf und Labbadia genannt. Magath, der 1997/98 schon mal erfolgreich beim Club gearbeitet hat, Holger Stanislawski, Markus Babbel und Norbert Meier sind weitere Namen auf der Gerüchte-Liste. Bis zur Präsentation des neuen Trainers wird Roger Prinzen, Coach der Nürnberger U23, die Profis betreuen.

Bader kündigte nach dem 0:5 gegen den HSV und acht Ligaspielen ohne Sieg an, auch die Mannschaft auf den Prüfstand zu stellen: „Wir werden genau hinschauen, wer in der Lage und bereit ist, erfolgreich für den 1.<TH>FCN Fußball zu spielen." Wiesinger war beim Club nicht mehr zugetraut worden, das Ruder noch mal rumzureißen. „Leider haben die letzten Spiele gezeigt, dass kein kontinuierlicher Aufwärtstrend erkennbar ist", sagte Bader nach einer mehrstündigen Krisensitzung des Vorstandes

 

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