1. FC Nürnberg gegen 1. FC Kaiserslautern Ausschreitungen in Nürnberg: Zehn Polizisten verletzt

Nürnberg-Ultras beim Torjubel. Nach dem Spiel schlug die Stimmung um. Foto: imago

Nach der Partie wollten aggressive Ultras beider Clubs aufeinander losgehen. Als die Polizei dazwischen ging, richtete sich der Zorn der Irren gegen die Beamten.

 

Nürnberg - Randalierende Fußballfans haben in Nürnberg beim Zweitliga-Spiel gegen Kaiserslautern zehn Polizisten verletzt. Sie warfen nach Spielende am Montagabend Flaschen, Ketten, Bierkästen und Teile eines Bauzaunes auf die Beamten. Die Einsatzkräfte erlitten Prellungen an Armen, Beinen, Oberkörper und im Gesicht, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

Nach Ende des Spiels wollten die Ultra-Gruppierungen beider Mannschaften im Stadion aufeinander losgehen. Die Beamten hätten dies verhindern können. Danach sei eine größere Gruppe von Nürnberg-Fans - einige von ihnen vermummt - zu einem versperrten Tor gestürmt, um zu den gegnerischen Fans zu gelangen.

Die Beamten hinderten die Hooligans mit Pfefferspray und Schlagstöcken, über das beschädigte Tor aus dem Stadion zu kommen. Von knapp 260 Randalieren wurden die Daten aufgenommen. Außerdem werde geprüft, ob der Tatbestand des Landfriedensbruches erfüllt wurde. Ein Fan wird wegen Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz angezeigt.

 

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