Zwei Massenunfälle: Frankens Autofahrer in der Nebelfalle

Zu schnell bei schlechter Sicht - traurige Bilanz: Ein Toter, 31 Verletzte, drei Hauptverkehrsadern gesperrt, über 500.000 Euro Schaden
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Zu schnelles Fahren bei schlechter Sicht hatte  auf der A71 im Kreis Schweinfurt schwerwiegende Folgen: über 50 Autos krachten ineinander.
dpa 2 Zu schnelles Fahren bei schlechter Sicht hatte auf der A71 im Kreis Schweinfurt schwerwiegende Folgen: über 50 Autos krachten ineinander.
Viel kaputtes Blech: Insgesamt 400.000 Euro Schaden, eine Schwer- und 15 Leichtverletzte forderte der Massencrash auf der A71.
dpa 2 Viel kaputtes Blech: Insgesamt 400.000 Euro Schaden, eine Schwer- und 15 Leichtverletzte forderte der Massencrash auf der A71.

Zu schnell bei schlechter Sicht - traurige Bilanz: Ein Toter, 31 Verletzte, drei Hauptverkehrsadern gesperrt, über 500.000 Euro Schaden

GELDERSHEIM Wer am Montagvormittag auf fränkischen Autobahnen unterwegs war, der brauchte Geduld: Es herrschte dichter Nebel – und es krachte mehrfach. Ein Mann starb, 31 Menschen wurden verletzt.

Über 50 Autos waren allein bei einem Massenunfall bei Geldersheim (Kreis Schweinfurt) gestern früh kurz nach 8Uhr beteiligt: Sie krachten auf der A 71 bei einer Sicht von 50 bis 100 Metern innerhalb von Sekunden auf einer Strecke von anderthalb Kilometern ineinander. Eine 20-Jährige wurde schwer verletzt in ihrem Auto eingeklemmt. 15 weitere Menschen kamen mit leichteren Blessuren davon. Die A 71 wurde für mehrere Stunden komplett gesperrt. Schaden: mindestens: 400.000 Euro.

Ebenfalls bei dichtem Nebel donnerten um 9.15 Uhr auf dem Frankenschnellweg bei Hirschaid in Richtung Nürnberg insgesamt 26 Autos ineinander. Beteiligt waren unter anderem ein Lastwagen und ein Rettungsdienstfahrzeug, das auf dem Weg zur Unfallstelle war. Bilanz: Ein Schwer- und zehn Leichtverletzte sowie 145.000 Euro Schaden. Auch hier wurde die Autobahn komplett gesperrt. Zeitweise bildeten sich Staus von über zehn Kilometer Länge.

Grund für die Unfälle waren laut Polizei nicht angepasste Geschwindigkeit und zu geringe Abstände bei einer „massiven Sichtbeeinträchtigung“.

Komplett gesperrt war am Vormittag für längere Zeit auch die A 7 zwischen dem Kreuz Biebelried und Würzburg-Estenfeld. Stunden nach einem Wildunfall auf der A 7 bei Estenfeld (Kreis Würzburg) raste ein Lkw-Fahrer auf einen Warnleitanhänger. Er konnte nur noch tot aus dem Wrack geborgen werden.

Beim ersten Crash wurden bereits fünf Menschen verletzt. Um 5.15 Uhr hatte ein Auto einen Sattelzug überholt und war mit einem Reh kollidiert. Ein weiterer Pkw kam ins Schleudern, rammte das stehende Auto. Das wurde wieder zurück auf die Autobahn geschleudert und von einem zweiten Lkw erfasst. Bei den Bergungsarbeiten passierte dann der tödliche Unfall.

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