Zwei Drittel weniger Passagiere an bayerischen Flughäfen

Fürth (dpa/lby) - Die Corona-Krise hat den Flugverkehr in Bayern zeitweise fast zum Erliegen gebracht: Von Januar bis Juni meldeten die Flughäfen zwei Drittel weniger Passagiere als im Vorjahr, wie das Bayerische Landesamt für Statistik mit Sitz in Fürth am Mittwoch mitteilte. In München, Nürnberg und Memmingen starteten und landeten in dem Zeitraum demnach 95 290 Flugzeuge mit 8,7 Millionen Menschen.
| dpa
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Eine Maschine steht auf dem Rollfeld am Albrecht Dürer Flughafen Nürnberg. Foto: Daniel Karmann/dpa/Symbolbild
dpa Eine Maschine steht auf dem Rollfeld am Albrecht Dürer Flughafen Nürnberg. Foto: Daniel Karmann/dpa/Symbolbild

Fürth (dpa/lby) - Die Corona-Krise hat den Flugverkehr in Bayern zeitweise fast zum Erliegen gebracht: Von Januar bis Juni meldeten die Flughäfen zwei Drittel weniger Passagiere als im Vorjahr, wie das Bayerische Landesamt für Statistik mit Sitz in Fürth am Mittwoch mitteilte. In München, Nürnberg und Memmingen starteten und landeten in dem Zeitraum demnach 95 290 Flugzeuge mit 8,7 Millionen Menschen.

In München sank die Zahl der Fluggäste im ersten Halbjahr 2020 den Angaben nach um 65,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Rund 7,8 Millionen Menschen seien an Bord gewesen. Der Flughafen Nürnberg registrierte laut Landesamt in demselben Zeitraum nur 618 000 Passagiere, der Flughafen Memmingen 328 000.

Nicht ganz so stark waren die Verluste demnach beim Fracht- und Postaufkommen: An den drei Flughäfen seien von Januar bis Juni 95 290 Flugzeuge gestartet oder gelandet, hieß es weiter. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspreche das einem Rückgang um 45,7 Prozent.

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