Zu viel Schnee: Jagdverein will Wildtiere notversorgen

München (dpa/lby) - Die Schneemassen im Süden Bayerns bedrohen auch das Wild in den Bergen. Der Bayerische Jagdverein spricht von einer lebensbedrohlichen Situation.
| dpa
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München (dpa/lby) - Die Schneemassen im Süden Bayerns bedrohen auch das Wild in den Bergen. Der Bayerische Jagdverein spricht von einer lebensbedrohlichen Situation. Der Verein will die Tiere daher mithilfe von Hubschraubern notversorgen, wie er am Donnerstag mitteilte. An winterliche Verhältnisse seien Wildtiere, wie etwa Hirsche oder Gämse, in den Bergen gewöhnt. Die extremen Schneemassen stellten aber auch für sie eine Bedrohung dar.

Bei Schneehöhen von bis zu drei Metern könnten sich die Tiere kaum fortbewegen. Die Futterlager seien komplett eingeschneit. Um die Tiere zu schützen, will der Jagdverein mithilfe von Hubschraubern Futterreserven, wie beispielsweise Heuballen, über besonders verschneiten Gebieten abwerfen. Dies sei zwar ein ungewöhnlicher Einsatz, aber "Extremsituationen erfordern auch extreme Maßnahmen", betonte der Sprecher des Bayerischen Jagdvereins Thomas Schreder.

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