Zorc nach Hopp-Schmähungen: "Nicht mehr zu tolerieren"

BVB-Sportdirektor Michael Zorc hat die erneuten Schmähgesänge gegen Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp als "unsäglich" bezeichnet und klare Konsequenzen gefordert. "Bislang hat es die Bundesliga nicht in den Griff bekommen.
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BVB-Sportdirektor Michael Zorc. Foto: Bernd Thissen/dpa/Archivbild
dpa BVB-Sportdirektor Michael Zorc. Foto: Bernd Thissen/dpa/Archivbild

Dortmund - BVB-Sportdirektor Michael Zorc hat die erneuten Schmähgesänge gegen Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp als "unsäglich" bezeichnet und klare Konsequenzen gefordert. "Bislang hat es die Bundesliga nicht in den Griff bekommen. Ich glaube, wir haben jetzt einen Punkt erreicht, der so nicht mehr zu tolerieren ist", sagte Zorc nach dem 1:0 von Borussia Dortmund in der Fußball-Bundesliga gegen den SC Freiburg. Die Partie war wegen Schmähgesängen gegen den Mehrheitseigner der TSG Hoffenheim kurzzeitig unterbrochen worden.

In Sinsheim wurde beim 6:0 des FC Bayern bei der TSG Hoffenheim wegen beleidigender Plakate sogar zweimal pausiert. Nach dem Wiederanpfiff hatten sich die Profis den Ball nur noch hin und her gespielt. Auch Lizenzspieler-Chef Sebastian Kehl verurteilte die Schmähgesänge. "Es gibt bei uns keinen Raum für solche Themen. Natürlich verändert sich die Welt, es gibt ein paar Themen, die uns nachdenklich machen", sagte der langjährige BVB-Kapitän. "Wir haben uns als Club klar positioniert, es gibt für uns keinen Raum für Anfeindungen."

Der 79 Jahre alte Hopp war schon mehrfach Ziel massiver Beleidigungen aus verschiedenen Fankurven. Die Fans von Borussia Dortmund wurden als Wiederholungstäter zuletzt vom DFB-Sportgericht mit einem zweijährigen Auswärtsbann für die Spiele in Sinsheim bestraft.

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