Zoll beschlagnahmt Bisonzähne für Gruselmasken

Reischenhart (dpa/lby) - 200 Bisonzähne aus den USA wollte ein Mann für Gruselmasken verwenden - der Zoll hat diese nun beschlagnahmt. Die Zähne stammten zwar nicht von einer geschützten Bisonart, ihre Einfuhr sei aber trotzdem verboten, sagte eine Sprecherin des Hauptzollamts Rosenheim am Freitag.
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Das Logo des Zolls ist auf der Jacke eines Zollbeamten zu sehen. Foto: Stefan Sauer/Archivbild
dpa Das Logo des Zolls ist auf der Jacke eines Zollbeamten zu sehen. Foto: Stefan Sauer/Archivbild

Reischenhart (dpa/lby) - 200 Bisonzähne aus den USA wollte ein Mann für Gruselmasken verwenden - der Zoll hat diese nun beschlagnahmt. Die Zähne stammten zwar nicht von einer geschützten Bisonart, ihre Einfuhr sei aber trotzdem verboten, sagte eine Sprecherin des Hauptzollamts Rosenheim am Freitag. Es habe für die Bestellung kein EU-Zertifikat vorgelegen, das belege, dass die Zähne keimfrei sind. Dies sei notwendig, um zu verhindern, das Tierseuchen nach Europa geschleppt würden, sagte sie.

Der Mann hatte zu Beginn der vergangenen Woche dem Zollamt Reischenhart (Landkreis Rosenheim) erklärt, dass er die etwa drei bis fünf Zentimeter langen Zähne bestellt habe, um traditionelle Perchtenmasken noch gruseliger zu machen. Im bayerisch-österreichischen Alpenland ist es Brauchtum, den Winter mit solchen Gruselmasken auszutreiben. Viele der Masken enthalten auch Fell, Hörner und Tierzähne.

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